The Virginian

Author: Owen Wister
Publisher: BookRix
ISBN: 3955008320
Format: PDF, ePub, Docs
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The Virginian ist die Geschichte eines einzelgängerischen Cowboys in Wyoming um 1880, der sich trotz des im Westen vorherrschenden Faustrechts an seinen persönlichen Ehrenkodex hält und so allerlei Unbilden übersteht. Owen Wister war der Sohn von Sarah und Owen Wister Sr. einer Patrizierfamilie aus Philadelphia und genoss so eine privilegierte Kindheit. Seine Großmutter war die britische Bühnenschauspielerin Fanny Kemble. Nach Schulaufenthalten in der Schweiz und in England studierte er an der renommierten St. Paul's School in Concord (New Hampshire) sowie später an der Harvard University. Dort begann er mit Beiträgen für die studentische Satirezeitschrift The Harvard Lampoon seine schriftstellerische Laufbahn und lernte seinen langjährigen Freund und späteren Präsidenten der USA, Theodore Roosevelt, kennen. 1882–1884 verbrachte er zwei Jahre in Paris. Nach seiner Rückkehr ließ er sich zunächst in New York nieder, wo er in einer Bank Anstellung fand. 1885 begann er ein Zweitstudium an der Harvard Law School. Seine Approbation als Rechtsanwalt erhielt er 1888. In dieser Zeit begann sich Wister verstärkt mit dem amerikanischen Westen zu beschäftigen. Dieses Thema entsprach ganz dem Zeitgeist; der Historiker Frederick Jackson Turner verklärte in dem einflussreichen Aufsatz The Significance of the Frontier in American History (1893) die Frontier, also die weiße Siedlungrenze im Westen, zum Geburtsort des amerikanischen Gemüts und des ihm angeblich eigenen Freiheits- und Selbstbehauptungswillens. Roosevelt legte in seinem Werk The Winning of the West (1889-96) die Bedeutung der Westexpansion für das Wohl der amerikanischen Nation dar. Während die "Zivilisierung" des Westens voranschritt, also die Vertreibung der indianischen Ureinwohner, die Besiedlung durch Weiße, und die politische Organisation der Westterritorien in US-Bundesstaaten, machte sich Wister an die Verklärung dieser verschwindenden Welt und prägte mit seinem ersten Roman The Virginian (1902; dt. Der Virginier, 1955)) den in dieser Zeit entstehenden Mythos vom "Wilden Westen" entscheidend mit.

Richard Carvel

Author: Winston Churchill
Publisher: BoD – Books on Demand
ISBN: 3734016924
Format: PDF, ePub
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Reproduktion des Originals: Richard Carvel von Winston Churchill

Samuel Taylor Coleridge und die englische Romantik

Author: Alois Brandl
Publisher: Walter de Gruyter
ISBN:
Format: PDF, Kindle
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This historic book may have numerous typos and missing text. Purchasers can download a free scanned copy of the original book (without typos) from the publisher. Not indexed. Not illustrated. 1886 Excerpt: ...bis das Meer in funkelndes Gew rm zerf llt. Ueber derlei Sumpfgethier scheint er sogar mit Vorbedacht zoologische Werke nachgeschlagen zu haben; 5enn das Notizbuch enth lt aus dieser Zeit lange Paragraphe ber den Alligator, ber die Boa, ber Krokodile in vors ndfluthlichen Lagunen. Nicht untersch tzt sei auch der Einflu literarischer Erinnerungen. Einer der packendsten Z ge z. B. ist es, da den Seeschlangen, wenn sie sich ausdemWasser recken, reifigeFlocken von elfischem Licht abfallen: man denkt unwillk rlich, an die gl nzenden Flocken auf dem Flu bei Burns und Wordsworth. Endlich hat Coleridge Theile feiner eigenen Jdyllen wiederholt, indem er den begnadigten S nder im S useln des wiederkehrenden Windes die Musik der Sph ren, den Gesang der Lerche, das Pl tschern des Waldbaches h ren l t.--All das ist, scheinbar nur Beiwerk, giebt aber der Ballade ihren Hauptreiz. Es hat auch mehrfach auf die folgenden Dichter gewirkt, w hrend die eigentliche Fabel keine Nachahmer fand. So beschreibt Walter Scott im Lord der Jnseln" (I, 21) ein gef hrdetes Schiff an einer phosph rescirenden Meeresstelle, umkreist vom elfischen Licht" der Wogen, und bezieht sich dabei ausdr cklich auf Coleridge. Auch Byron im Weltuntergangstraum Finsterni " h tte schwerlich den R ckfall in das Chaos durch das Bild der faulenden See mit den verschmachteten Seglern ausgemalt, wenn ihm nicht der Alte Matrose" vorgeschwebt h tte. Mit feiner Vorsicht ist die Wundergeschichte so eingekleidet, da sie nicht der Dichter in eigener Person, sondern der Alte Matrose" wie aus traumhafter E...