Experience Humanities Volume 2

Author: Roy Matthews
Publisher: McGraw-Hill Education
ISBN: 9780077494711
Format: PDF, ePub
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The humanities are alive. We see the great pyramids in contemporary design, we hear Bach in hip-hop and pop music, and we feel ancient religious themes and philoso- phies in our impassioned contemporary dialogues. Experience Humanities invites students to take note of the continual evolution of ideas and cross-cultural influences to better understand the cultural heritage of the West, and to think critically about what their legacy will be for future generations. Together with Connect® Humanities, a groundbreaking digital learning solution, students not only experience their cultural heritage, but develop crucial critical reading, thinking, and writing skills that will prepare them to succeed in their humanities course and beyond.

Humanismus des anderen Menschen

Author: Emmanuael Levinas
Publisher: Meiner, F
ISBN: 9783787317134
Format: PDF, ePub, Docs
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Die Nähe des Anderen, auf die wir uns verlassen, wenn wir "Du" sagen, ist das von Levinas entdeckte, von der Philosophie stets übergangene Thema, das eigentlich und dringend zu Erfragende, zu Begreifende. Denn der Andere ist uns nicht Gegenstand (wie die Objekte der Wahrnehmung), sondern fremd. Gerade darin liegt die Chance, oder das Rätsel, dessen Lösung möglich sein muß und Hoffnung geben kann; denn die Emanzipation des Subjekts zum Stifter der Einheit von Ich und Welt wurde erkauft um den Preis, daß das Subjekt "frei" wurde, indem es sich als – passive – Einheit, als Resultat der in den intentionalen Akten waltenden transzendentalen Apperzeption begriff. Levinas weist darauf hin, daß dieser Weg der Emanzipation ein Irrweg ist, der das Ich zerstört und das Böse gebiert (Hitlers Wahnsinn). Die Korrektur liegt darin, daß die Andersheit des anderen Menschen die Falschheit des neuzeitlichen Subjektivismus bezeugt; sie ist da, aber läßt sich nicht als Produkt der Einbildungskraft der passiven Synthesis des intentionalen Aktes begreifen oder erfassen. Gerade angesichts der Unmenschlichkeit, zu der Menschen fähig sind und die sie einander insbesondere in diesem Jahrhundert angetan haben. erhebt sich um so dringlicher die Forderung, für den Menschen eine Identität und eine Orientierung zu entdecken. Die Frage: Was ist der Mensch? bleibt die Grundfrage allen Philosophierens.

Geist der Zeit

Author: Jan Eckel
Publisher: Ruprecht Gmbh & Company
ISBN:
Format: PDF, ePub, Docs
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Die Geschichte der deutschen Geisteswissenschaften seit 1870 Die deutschen Geisteswissenschaften sind auf vielfältigste Weise mit der besonderen Dynamik der letzten hundert Jahre verbunden. Jan Eckel zeichnet ihre spannungsreiche Geschichte nach. Der moderne Wissenschaftsbetrieb, der sich um 1900 etablierte, hat sich bis heute in wesentlichen Aspekten erhalten. Jan Eckels Buch zeichnet die Geschichte der deutschen Geisteswissenschaften seit dem späten 19. Jahrhundert nach, indem es die wichtigsten Entwicklungen in der institutionellen Ausstattung, im Bereich der Forschungskonzeptionen und in der Selbstwahrnehmung der Disziplinen aufeinander bezieht. Eckel untersucht, wie die Geisteswissenschaftler intellektuell auf den rapiden politischen und gesellschaftlichen Wandel des 20. Jahrhunderts reagierten, wie sie ihn wissenschaftlich umsetzten und welche politischen Implikationen ihre Arbeit hatte. Dabei erweist sich, dass die Phasen des größten Umbruchs nicht an politische Zäsuren gebunden waren, sondern aus dem tiefgreifenden sozioökonomischen Wandel erwuchsen, den Deutschland um die Wende zum 20. Jahrhundert sowie in den sechziger und siebziger Jahren erlebte. In diesen Jahrzehnten änderte sich die Forschungsausrichtung der Fächer grundlegend, was unter den Geisteswissenschaftlern das Empfinden einer umfassenden ”Krise“ auslöste. Vor diesem Hintergrund geht Eckel auch auf die Debatten der letzten Jahre ein, die den Zustand der Geisteswissenschaften erneut krisenhaft beschreiben. Inhalt Einleitung I. Grundlegung und beginnende Krise 1870-1918 Institutionelle Umbrüche | Pluralisierung der Forschung | Krisendiskurs und Bedürfnis nach ”Ganzheit“ | Neudefinition der Erkenntnisgrundlagen II. Desorientierung und Verschärfung 1918-1933 Statuseinbußen und Probleme der gesellschaftlichen Verortung | Forschungskontinuität, Weltkriegserfahrung, Ganzheitsdenken III. Herrschaft und Legitimierung 1933-1945 Voraussetzungen und Dispositionen | Konsequenzen der NS-Wissenschaftspolitik | Subtile Angleichungen und Radikalisierungen | Funktionen der Geisteswissenschaften im Nationalsozialismus: Expertise und Legitimation | Nonkonformität und Divergenzen IV. Entradikalisierung und langsame Umorientierung 1945-1960 Personelle Kontinuitäten | Umgang mit den nationalsozialistischen Fachvergangenheiten | Beharrung und vorsichtiger Wandel in der Forschung | Remigration und Demokratisierung V. Neue Aufbrüche, neue Unübersichtlichkeit, neue Krisen 1960-1990 Institutionelle Expansion | Umbrüche in den Forschungskonzeptionen | Neue Krisenwahrnehmungen Schluss Kein Ende aller Krisen - Nachwort zur Situation der Geisteswissenschaften am Anfang des 21. Jahrhunderts Anmerkungen Dr. Jan Eckel ist wissenschaftlicher Assistent am Historischen Seminar der Universität Freiburg.