Genealogies of Genius

Author: Joyce E. Chaplin
Publisher: Springer
ISBN: 113749767X
Format: PDF
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The essays in this volume seek to examine the uses to which concepts of genius have been put in different cultures and times. Collectively, they are designed to make two new statements. First, seen in historical and comparative perspective, genius is not a natural fact and universal human constant that has been only recently identified by modern science, but instead a categorical mode of assessing human ability and merit. Second, as a concept with specific definitions and resonances, genius has performed specific cultural work within each of the societies in which it had a historical presence.

Let There Be Enlightenment

Author: Anton M. Matytsin
Publisher: JHU Press
ISBN: 1421426021
Format: PDF, ePub, Docs
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According to most scholars, the Enlightenment was a rational awakening, a radical break from a past dominated by religion and superstition. But in Let There Be Enlightenment, Anton M. Matytsin, Dan Edelstein, and the contributors they have assembled deftly undermine this simplistic narrative. Emphasizing the ways in which religious beliefs and motivations shaped philosophical perspectives, essays in this book highlight figures and topics often overlooked in standard genealogies of the Enlightenment. The volume underscores the prominent role that religious discourses continued to play in major aspects of seventeenth- and eighteenth-century thought. The essays probe a wide range of subjects, from reformer Jan Amos Comenius’s quest for universal enlightenment to the changing meanings of the light metaphor, Quaker influences on Baruch Spinoza’s theology, and the unexpected persistence of Aristotle in the Enlightenment. Exploring the emergence of historical consciousness among Enlightenment thinkers while examining their repeated insistence on living in an enlightened age, the collection also investigates the origins and the long-term dynamics of the relationship between faith and reason. Providing an overview of the rich spectrum of eighteenth-century culture, the authors demonstrate that religion was central to Enlightenment thought. The term "enlightenment" itself had a deeply religious connotation. Rather than revisiting the celebrated breaks between the eighteenth century and the period that preceded it, Let There Be Enlightenment reveals the unacknowledged continuities that connect the Enlightenment to its various antecedents. Contributors: Philippe Buc, William J. Bulman, Jeffrey D. Burson, Charly Coleman, Dan Edelstein, Matthew T. Gaetano, Howard Hotson, Anton M. Matytsin, Darrin M. McMahon, James Schmidt, Céline Spector, Jo Van Cauter

Suffering Scholars

Author: Anne C. Vila
Publisher: University of Pennsylvania Press
ISBN: 0812249925
Format: PDF, Kindle
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Suffering Scholars focuses on the medical and literary dimensions of the cult of celebrity that developed around intellectuals during the French Enlightenment. Anne C. Vila shows how the "suffering scholar" syndrome deeply influenced debates about the consequences of book-learning on both the individual body and the body politic.

Zur Psychologie des produktiven Denkens

Author: Karl Duncker
Publisher: Springer-Verlag
ISBN: 3642498558
Format: PDF
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Das produktive Denken dort zu studieren, wo - weithin kenntlic- produktiv gedacht wurde, ist gewiß verlockend, und ohne Zweifel könnten aus biographischem Material wichtige Aufschlüsse über die Genese produktiver Gedanken gewonnen werden. Aber obschon das Gewitter das erhabenste Beispiel elektrischer Entladung ist, zur Er forschung ihrer Gesetzmäßigkeiten sind die kleinen Funken im Laboratorium tauglicher. Das Komplizierte, schwer Zugängliche an einfachen, "handlichen" Formen zu studieren, ist die Methode der experimentellen Wissenschaft; bei dieser Vereinfachung gerade das Wesentliche draußen zu lassen, ihre notorische Gefahr. Die experi mentelle Psychologie ist dieser Gefahr vor allen anderen Wissenschaften ausgesetzt. Möge es mir gelungen sein, den Gegenstand zu vereinfachen, ohne ihn versimpelnd zu entstellen. Die Gebietsbeschränkung des Untersuchungsmaterials auf praktisch technische und mathematische Denkaufgaben ist mir durchaus bewußt. Auch sie geschah aus Gründen leichterer Zugänglichkeit, Experimentier barkeit. Ich glaube jedoch - und der Leser dürfte (nach der Lektüre) hierin mit mir einig sein -, daß wesentliche Züge der Lösungsfindung vom speziellen Denkmaterial unabhängig sind. Aber noch für eine andere Beschränkung bin ich dem Leser Rechenschaft schuldig. Es wurde bei den denkpsychologischen Analysen bewußt abgesehen von allen Sachverhalten, die für das Problem des Findens, des 8V(!ÜJK8lV, nicht unmittelbare Bedeutung haben - mögen sie auch noch so wesentlich zum vollen psychologischen Bestand eines Findungsprozesses gehören.

In der Gegenwart

Author: Hannah Arendt
Publisher: Piper ebooks
ISBN: 349296446X
Format: PDF, Mobi
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Die Essays der weltberühmten Philosophin haben nachhaltig das politische Denken in Europa und in den USA bestimmt. »Das einzige Ziel dieser Essays ist«, schreibt Hannah Arendt, »Erfahrungen darin zu erwerben, wie man denkt. Sie enthalten keine Vorschriften darüber, was gedacht werden soll.«

Jenseits von Natur und Kultur

Author: Philippe Descola
Publisher: Suhrkamp Verlag
ISBN: 3518768409
Format: PDF, Docs
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Seit der Zeit der Renaissance ist unser Weltbild von einer zentralen Unterscheidung bestimmt: der zwischen Natur und Kultur. Dort die von Naturgesetzen regierte, unpersönliche Welt der Tiere und Dinge, hier die Menschenwelt mit ihrer individuellen und kulturellen Vielfalt. Diese fundamentale Trennung beherrscht unser ganzes Denken und Handeln. In seinem faszinierenden Buch zeigt der große französische Anthropologe und Schüler von Claude Lévi-Strauss, Philippe Descola, daß diese Kosmologie alles andere als selbstverständlich ist. Dabei stützt er sich auf reiches Material aus zum Teil eigenen anthropologischen Feldforschungen bei Naturvölkern und indigenen Kulturen in Afrika, Amazonien, Neuguinea oder Sibirien. Descola führt uns vor Augen, daß deren Weltbilder ganz andersartig aufgebaut sind als das unsere mit seinen »zwei Etagen« von Natur und Kultur. So betrachten manche Kulturen Dinge als beseelt oder glauben, daß verwandtschaftliche Beziehungen zwischen Tieren und Menschen bestehen. Descola plädiert für eine monistische Anthropologie und entwirft eine Typologie unterschiedlichster Weltbilder. Auf diesem Wege lassen sich neben dem westlichen dualistischen Naturalismus totemistische, animistische oder analogistische Kosmologien entdecken. Eine fesselnde Reise in fremde Welten, die uns unsere eigene mit anderen Augen sehen läßt.