HATE

Author: Nadine Strossen
Publisher: Oxford University Press
ISBN: 0190859148
Format: PDF, ePub, Mobi
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HATE dispels misunderstandings plaguing our perennial debates about "hate speech vs. free speech," showing that the First Amendment approach promotes free speech and democracy, equality, and societal harmony. We hear too many incorrect assertions that "hate speech" -- which has no generally accepted definition -- is either absolutely unprotected or absolutely protected from censorship. Rather, U.S. law allows government to punish hateful or discriminatory speech in specific contexts when it directly causes imminent serious harm. Yet, government may not punish such speech solely because its message is disfavored, disturbing, or vaguely feared to possibly contribute to some future harm. When U.S. officials formerly wielded such broad censorship power, they suppressed dissident speech, including equal rights advocacy. Likewise, current politicians have attacked Black Lives Matter protests as "hate speech." "Hate speech" censorship proponents stress the potential harms such speech might further: discrimination, violence, and psychic injuries. However, there has been little analysis of whether censorship effectively counters the feared injuries. Citing evidence from many countries, this book shows that "hate speech" laws are at best ineffective and at worst counterproductive. Their inevitably vague terms invest enforcing officials with broad discretion, and predictably, regular targets are minority views and speakers. Therefore, prominent social justice advocates in the U.S. and beyond maintain that the best way to resist hate and promote equality is not censorship, but rather, vigorous "counterspeech" and activism.

Redefreiheit

Author: Timothy Garton Ash
Publisher: Carl Hanser Verlag GmbH Co KG
ISBN: 3446254250
Format: PDF, Kindle
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Noch nie konnten so viele Menschen wie heute ihre Meinung auf der ganzen Welt verbreiten. Internet und Globalisierung haben eine neue Epoche der Redefreiheit möglich gemacht, gleichzeitig provozieren sie neue kulturelle und religiöse Konflikte. Müssen wir rassistische Kommentare auf Facebook hinnehmen? Darf Satire den Propheten Mohammed verhöhnen? 2011 hat Timothy Garton Ash eine Debatte angestoßen, seitdem diskutieren Teilnehmer aus der ganzen Welt die Frage, wie wir in Zukunft vernünftig unsere Standpunkte austauschen, wie wir das Recht auf Redefreiheit genauso wie die Würde Andersdenkender sichern können. Es ist der Stoff für sein neues Buch: Ein Standardwerk zur Redefreiheit im 21. Jahrhundert.

Transparenzgesellschaft

Author: Byung-Chul Han
Publisher: Matthes & Seitz Berlin Verlag
ISBN: 3957572886
Format: PDF, Docs
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Kaum ein anderes Schlagwort beherrscht heute den öffentlichen Diskurs so sehr wie die Transparenz. Sie wird vor allem im Zusammenhang mit der Informationsfreiheit emphatisch beschworen. Wer aber die Transparenz allein auf moralischer Ebene thematisiert und sie etwa auf Fragen der Korruption reduziert, verkennt ihre Tragweite. Die Transparenz ist ein systemischer Zwang, der die gesamten gesellschaftlichen Prozesse erfasst und sie einer gravierenden Veränderung unterwirft. Das gesellschaftliche System setzt heute all seine Prozesse einem Transparenzzwang aus, um sie zu operationalisieren und zu beschleunigen. Der Imperativ der Transparenz macht uns außerdem zu Sklaven der Sichtbarkeit. Die Transparenzgesellschaft ist eine pornografische, ausgestellte Gesellschaft. Sie manifestiert sich gleichzeitig als eine Kontrollgesellschaft. Das Internet als Raum der Freiheit erweist sich als ein digitales Panoptikum. Hans neuer Essay geht den Illusionen und Gefahren nach, die mit dem Paradigma der Transparenz verbunden sind.

Die Fl sterer Leben in Stalins Russland

Author: Orlando Figes
Publisher: ebook Berlin Verlag
ISBN: 3827070279
Format: PDF, Kindle
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Viele Darstellungen behandeln die sichtbaren Aspekte der stalinistischen Diktatur: die Verhaftungen und Prozesse, die Versklavung und das Morden in den Gulags. Kein Buch hat jedoch bislang die Auswirkungen des Regimes auf das Privat- und Familienleben der Menschen untersucht, den ?Stalinismus, der uns alle ergriff", wie es ein russischer Historiker einmal formuliert hat. Auf der Basis von Hunderten Interviews mit Zeitzeugen und zahllosen bislang unbekannten Dokumenten liefert nun Orlando Figes in Die Flüsterer erstmals einen unmittelbaren Einblick in die Innenwelt gewöhnlicher Sowjetbürger und zeigt an zahlreichen eindringlichen Beispielen, wie Einzelne oder Familien in einem von Misstrauen, Angst, Kompromissen und Verrat beherrschten Alltag um ihr Überleben kämpften. Für die Zeit der Revolution von 1917 bis zu Stalins Tod und darüber hinaus rekonstruiert Figes das moralische Gespinst, in dem sich die allermeisten Russen gefangen sahen: Eine einzige falsche Bewegung konnte eine Familie zerstören oder am Ende womöglich deren Rettung bedeuten. Keiner konnte sich sicher fühlen, nicht einmal die überzeugtesten Anhänger des Regimes. Wahrheit und Wahn, Schuld und Unschuld waren in diesem Unterdrückungssystem immer wieder auf fatal miteinander verquickt. Orlando Figes' neues Meisterwerk - in seiner erzählerischen Wucht und Aufrichtigkeit vergleichbar mit Grossmans Jahrhundertroman Leben und Schicksal - ist das breit angelegte Porträt einer Gesellschaft, in der jeder nur noch flüstert - entweder um sich und andere zu schützen oder um zu verraten. Ein ebenso schonungsloser wie ergreifender Bericht davon, wie schwach - und wie unvorstellbar stark - Menschen in einer von Paranoia geprägten totalitären Gesellschaft werden können.

Cold War Theatre Routledge Revivals

Author: John Elsom
Publisher: Routledge
ISBN: 1317558650
Format: PDF, Docs
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Cold War Theatre, first published in 1992, provides an account of the theatrical history within the context of East/West politics. Its geographical span ranges from beyond the Urals to the Pacific Coast of the US, and asks whether the Cold War confrontation was not in part due to the cultural climate of Europe. Taking the McCarthy era as its starting point, this readable history considers the impact of the Cold War upon the major dramatic movements of our time, East and West. The author poses the question as to whether European habits of mind, fostered by their cultures, may not have contributed to the political stalemates of the Cold War. A wide range of actors from both the theatrical and political stages are discussed, and their contributions to the theatre of the Cold War examined in a hugely enjoyable and enlightening narrative. This book is ideal for theatre studies students.