Humanism and Calvinism

Author: Steven J. Reid
Publisher: Routledge
ISBN: 135192950X
Format: PDF, Kindle
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Across early-modern Europe the confessional struggles of the Reformation touched virtually every aspect of civic life; and nowhere was this more apparent than in the universities, the seedbed of political and ecclesiastical society. Focussing on events in Scotland, this book reveals how established universities found themselves at the centre of a struggle by competing forces trying to promote their own political, religious or educational beliefs, and under competition from new institutions. It surveys the transformation of Scotland's medieval and Catholic university system into a greatly-expanded Protestant one in the decades following the Scottish Reformation of 1560. Simultaneously the study assesses the contribution of the continentally-educated religious reformer Andrew Melville to this process in the context of broader European social and cultural developments - including growing lay interest in education (as a result of renaissance humanism), and the involvement of royal and civic government as well as the new Protestant Kirk in university expansion and reform. Through systematic use of largely neglected manuscript sources, the book offers fresh perspectives on both Andrew Melville and the development of Scottish higher education post-1560. As well as providing a detailed picture of events in Scotland, it contributes to our growing understanding of the role played by higher education in shaping society across Europe.

Ramus Pedagogy and the Liberal Arts

Author: Dr Steven J Reid
Publisher: Ashgate Publishing, Ltd.
ISBN: 1409482502
Format: PDF, ePub, Mobi
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Most early modern scholars know that Petrus Ramus (1515-1572) is important, but may be rather vague as to where his importance lies. This new collection of essays analyses the impact of the logician, rhetorician and pedagogical innovator across a variety of countries and intellectual disciplines, reappraising Ramus in the light of scholarly developments in the fifty years since the publication of Walter Ong's seminal work Ramus, Method, and the Decay of Dialogue. Chapters reflect the broad impact of Ramus and the Ramist 'method' of teaching across many subjects, including logic and rhetoric, pedagogy, mathematics, philosophy, and new scientific and taxonomic developments in the sixteenth and seventeenth centuries. There is no current work that offers such a broad survey of Ramus and Ramism, or that looks at him in such an interdisciplinary fashion. Ramus' influence extended across many disciplines and this book skillfully weaves together studies in intellectual history, pedagogy, literature, philosophy and the history of science. It will prove a useful starting point for those interested in Ramus and his impact, as well as serving to redefine the field of Ramist studies for future scholars.

Edinburgh History of Education in Scotland

Author: Robert Anderson
Publisher: Edinburgh University Press
ISBN: 0748679170
Format: PDF, Mobi
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This book investigates the origins and evolution of the main institutions of Scottish education, bringing together a range of scholars, each an expert on his or her own period, and with interests including - but also ranging beyond - the history of educat

Geschichte der Universit t in Europa

Author: Walter Rüegg
Publisher: C.H.Beck
ISBN: 9783406369537
Format: PDF
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Dieses auf vier Bände angelegte Werk ist eine Geschichte der "Institution Universität" in Europa von ihrer Entstehung im Mittelalter bis in die heutige Zeit und zugleich eine vergleichende Geschichte der europäischen Universitäten sowie der außereuropäischen Universitäten, die nach europäischem Muster gegründet worden sind. Es wird auf Initiative der europäischen Rektorenkonferenz (CRE), der über 500 wissenschaftliche Hochschulen in 27 europäischen Staaten angehören, von einem internationalen Komitee namhafter Wissenschaftler unter dem Vorsitz von Walter Rüegg (Schweiz) herausgegeben. Absicht dieses Gemeinschaftswerkes ist es, die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen und Aufgaben, die Merkmale geistiger und institutioneller Identität, die Strukturen, Gestaltungen und Hauptprobleme der europäischen Universitäten in ihren geschichtlichen Grundlagen und Veränderungen, aber auch in ihren regionalen Unterschieden, auf dem heutigen Forschungsstand vergleichend und zusammenfassend darzustellen.

Elite M nnlichkeit und Krieg

Author: Sonja Levsen
Publisher: Vandenhoeck & Ruprecht
ISBN: 9783525351512
Format: PDF, Kindle
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English summary: This study analyses the consequences of the Great War on mentalities and political attitudes of English and German students. Comparing pre- and postwar attitudes of both student groups, it focusses on the role of masculinity, militarism and the consequences of victory and defeat. German description: Welche Auswirkungen hatte der Erste Weltkrieg auf die deutsche und englische Gesellschaft? Das Buch beantwortet diese Frage aus einer neuen Perspektive: Sonja Levsen untersucht, wie sich englische und deutsche Studenten vor und nach dem Ersten Weltkrieg als nationale Elite entwarfen. Durch den doppelten Vergleich kann Levsen zeigen, dass vor 1918 beiderseits des Kanals die Gemeinsamkeiten uberwogen. Ausschlaggebend fur die radikal divergierende Entwicklung nach 1918 sind die Folgen von Sieg und Niederlage im Weltkrieg: Wahrend der militarische Sieg in England einen Prozess der Pluralisierung und Individualisierung ermoglichte, fuhrte die Niederlage unter deutschen Studenten zu einer Fixierung auf Gemeinschaft, Nation und das Ideal militarischer Mannlichkeit.

Das Geheimnis der Geheimnisse

Author: Regula Forster
Publisher: Reichert Verlag
ISBN:
Format: PDF, ePub
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Das pseudo-aristotelische "Sirr al-asrar" / "Secretum secretorum" gehort zu den einflussreichsten Texten des Mittelalters. Der inhaltlich ausserst vielfaltige Text (Furstenlehre, Medizin, Kriegsfuhrung, Alchemie etc.) entstand im 10. Jahrhundert in arabischer Sprache und wurde seit dem 12. Jahrhundert in verschiedene orientalische und europaische Sprachen ubersetzt. Zwei lateinische Ubersetzungen begrunden die volkssprachliche Tradition in Europa.Um die ganze inhaltliche Spannweite des "Sirr al-asrar" / "Secretum secretorum" abzudecken, unterzieht die Autorin die arabische Langfassung einer exemplarischen Inhaltsanalyse, die den heterogenen Aufbau des Werkes aufzeigt. Erortert wird zudem die Frage nach der Gattungszugehorigkeit der arabischen Texte, insbesondere auf Grund von Rezeption und Mituberlieferung. Dabei zeigt sich, dass der Text wegen seiner inhaltlichen Disparatheit und seines Konglomeratcharakters nicht eindeutig einer literarischen Gattung zugeordnet werden kann. Die beiden lateinischen Ubersetzungen werden nur insoweit behandelt, als ihre Kenntnis fur die Beurteilung der davon abhangigen deutschen Ubersetzungen relevant ist. Das Hauptaugenmerk liegt auf den deutschen Ubersetzungen der lateinischen Fassungen: Untersucht werden neunzehn deutsche Texte aus der Zeit zwischen der ersten Halfte des 13. und dem Ende des 15. Jahrhunderts. Wahrend die bisherige Forschung die deutschen Fassungen nur partiell zur Kenntnis nahm, wird hier ein moglichst breiter Uberblick geboten, meist mit Hilfe einer Autopsie der Handschriften; drei Fassungen werden im Anhang erstmals ediert. Fur die einzelnen Fassungen werden jeweils Datierung und Lokalisierung sowie die erhaltenen Handschriften, deren Mituberlieferung und mogliche Rezeption und schliesslich die Eigenheiten der Kompilation und Ubersetzungstechnik eruiert, so dass den diskutierten Texten je ein individuelles Profil zugeschrieben werden kann. Regula Forsters Arbeit ist ein Beitrag zur Textgeschichte im Allgemeinen und zur Fachprosaforschung im Besonderen. Untersucht wird, wie an sich unoriginelle Inhalte zu einem neuen, als solches originellen Ganzen kombiniert werden (wobei vor allem die Fiktion, es handle sich um ein Sendschreiben des Aristoteles fur Alexander den Grossen, den Text zusammenhalt), wie die Texte von ihren zeitgenossischen Lesern rezipiert wurden und welchen literarischen Gattungen sie zuzurechnen sind.

Meister Eckhart ein Wort im Wort

Author: Sigrun Jäger
Publisher: Oldenbourg Verlag
ISBN: 305004862X
Format: PDF, ePub, Mobi
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Eckhart gehört zu den anziehendsten Gestalten christlicher Überlieferung. Er war Meister der Theologie und hat auf dieses Faktum Wert gelegt. Die Autorin deutet in ihrer Studie seine Texte daher sachgerecht aus der Sicht christlich-katholischer Theologie. Ziel ihres Kommentars ist es, unter ergänzender Einbeziehung des übrigen deutschen und lateinischen Werkes Eckharts, die in den Predigten oft implizite, von ihm andernorts dozierte und vorausgesetzte Theologie und Metaphysik ins Gedächtnis zu rufen sowie die in den Predigten begegnenden grundlegenden Theoreme Eckhartschen Denkens darzulegen, um das Verständnis der Texte zu erleichtern. Die Predigten sind keine theologischen Traktate, die Formulierungen sind gedrängt, zum Teil provokant und gewagt. Aus dem Inhalt: I. Einführung in Leben und Werk Meister Eckharts 1. Leben und Werk 2. Überlieferung, Textgestalt, Echtheit und Editionslage der Werke 3. Ein Blick in die Geschichte der Eckhart-Rezeption 4. Meister Eckhart als Theologe, Philosoph, Prediger und Mystiker des 13./14. Jahrhunderts II. Auslegung der Predigten 1. Predigt (DW 1): "Intravit Jesus in templum et coepit eicere vendentes et ementes" (Matth. 21,12) 2. Predigt (DW 22): "Ave, gratia plena" (Luc. 1,28) 3. Predigt (DW 71): "Surrexit autem Saulus de terra apertisque occulis nihil videbat" (Act. 9,8) 4. Predigt (DW 6): "Iusti vivent in aeternum" (Sap. 5,16) III. Zusammenfassung

Heilige machen im sp tmittelalterlichen Ostseeraum

Author: Cordelia Heß
Publisher: Oldenbourg Verlag
ISBN: 3050047429
Format: PDF, ePub
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"Die vorliegende Studie verdient hohe Anerkennung. Sie ist überaus innovativ, obwohl sie in methodischer Hinsicht gewisse Zweifel weckt. Die Verfasserin offenbart eine tiefgehende Vertrautheit mit der aktuellen Forschung, was insbesondere das hagiographische Schrifttum und dessen Quellenkritik angeht (auch wenn dabei die neuesten Erkenntnisse der französischen Geschichtsschreibung nur ungenügend berücksichtigt werden). Die Verfasserin legt ferner erkenntnistheoretische Reife und Originalität bei der Suche nach einer neuen Formel für die Kritik und Interpretation mittelalterlicher Quellen an den Tag. Sie enthüllt auf breiter Ebene interessante Einzelaspekte des religiösen Lebens in den Ostseeländern und weist dabei auch auf die Aktivitäten der Geistlichkeit bei der Gestaltung einer einheitlichen Kultlandschaft hin. Natürlich wäre die Betrachtungsweise der Verfasserin bei einer näheren Untersuchung der personellen Verbindungen zwischen Preußen und Skandinavien letztlich eine andere gewesen. Nichtsdestotrotz bildet die Arbeit von Cordelia Heß einen wesentlichen Beitrag zur Erhellung eines gesamteuropäischen Phänomens, das sich erst in der Neuzeit herausgebildet hat, nämlich die weitgehende konfessionelle Homogenisierung des Ostseeraums infolge der Reformation. Aber ist es überhaupt denkbar, dass die Ursachen dieses Phänomens im Spätmittelalter zu suchen sind? Zum Beispiel Ende des 14. bzw. im 15. Jahrhundert, als die Kirche in Skandinavien und Preußen derart enge Bindungen an Rom und die dort residierenden Päpsten aufrechterhielt?" "Die gut geschriebene Arbeit stellt durch fundierte Analyse der hagiographischen Schriften der drei Heiligen einen wertvollen Beitrag zur Konstruktion mittelalterlicher Heiligkeitsideale dar und bietet interessante Ansätze zu weiteren Forschungen." Jens E. Olesen in: Baltische Studien. Pommersches Jahrbuch für Landesgeschichte, Band 96 (2010), S. 149-150 "Erstmals werden hier Verhältnis, Unterschiede und Zensur dieser beiden Quellengruppen - Kanonisationsakten und hagiographische Texte - systematisch analysiert und auch Rückschlüsse auf das Verständnis von Geschlechterrollen gezogen. [...] es sei nachdrücklich auf den Anhang verwiesen, der neben den üblichen Verzeichnissen auch das Leben der Heiligen im Überblick zusammenfasst." Michaela Wirsing in: Zeitschrift für Geschichtswissenschaft, 59 (2011) 5, S. 469-471 "[Es geht] Heß nicht so sehr um Kanonisationsprozesse, wie sie gemeinhin definiert werden, als vielmehr um die Metamorphose und Selektion, die bestimmte Inhalte der Hagiographie, das heißt biographische Akzente und Wunder, auf dem Weg von den ersten Aufzeichnungen in die Akten und in weitere Derivate durchliefen. Diese Stufen in lateinischen wie volkssprachlichen Texten werden eingehend analysiert und vergleichen, Gründe für Einbeziehung und Ausblendung von Aspekten erörtert und in Bezug zu relevanten Personengruppen gestellt sowie die Überlieferungszusammenhänge erläutert. Darin liegt der Wert dieser Studie. [...] Wertvoll ist die Arbeit zudem wegen der Berücksichtigung auch der skandinavischen Literatur." Ofried Krafft in: sehepunkte, Ausgabe 9 (2009), Nr. 9 "La pertinence des résultats de travail de C.H. dépasse donc largement le cadre spatio-temporel de son étude et sa lecture pourra s'avérer fructueuse pour l'ensemble des chercheurs spécialistes d'histoire ecclésiastique et d'hagiographie médiévale." Adrien Quéret-Podesta in: Revue de l'Institut Francais d'Histoire en Allemagne, Nr. 1 (2009)

Canossa

Author: Johannes Fried
Publisher: Walter de Gruyter
ISBN: 3050058498
Format: PDF, ePub, Mobi
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Canossa war keine Wende. Canossa führte zu keiner Entzauberung der Welt. Dieses Canossa war ein Mythos, eine Legende. Tatsächlich schlossen Papst Gregor VII. und König Heinrich IV. in Canossa einen Friedensvertrag. Erinnerungsunkritische Kritik wollte diesen Pakt in Zweifel ziehen, als „neue Legende“ voreilig dem Vergessen überantworten. Die vorliegende Streitschrift setzt sich mit dieser Kritik auseinander und zeigt, wie auch die gegenwärtige Geschichtsforschung der Modulationsmacht des Gedächtnisses ausgeliefert ist und damit zu Fehlurteilen führt. Sie verweist auf wesentliche Inhalte und Ziele des Vertrags von Canossa, den wechselseitigen Schutz der Ehre von Papst und König, die angestrebte Konsenserneuerung im Reich der Deutschen, zeigt aber auch sein Scheitern durch die Uneinigkeit der Führungseliten dort und in der Lombardei. Nicht Heinrichs Rekonziliation in Canossa, nicht die Kirchenreform, kein nach Weltherrschaft greifender Papst brachten die Wende, den Auftakt zu einem durch annähernd dreihundert Jahre immer wieder erneuerten, konfliktträchtigen Gegenkönigtum im römisch-deutschen Imperium, sondern interne Konflikte, der Hader unter den Deutschen.