Inequality

Author: Mikayla Novak
Publisher: Springer
ISBN: 331989417X
Format: PDF, ePub, Docs
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‘This book is a thoroughly researched and well written exploration of one of the most divisive topics in modern democratic discourse. Novak brings careful and clear thinking to a topic too often clouded in emotion and guided by moral intuition. ‘ —Peter Boettke, Professor of Economics and Philosophy, George Mason University, USA ‘Inequality has bred a climate of hostile political discourse reminiscent of the cold war. In this lucid book, Novak explains how we can transcend that hostility by recognizing the deeply entangled character of politics and economics within modern societies.’ —Richard E. Wagner, Hobart R. Harris Professor of Economics, George Mason University, USA ‘Mikayla Novak has provided a bold new intellectual foundation for social policy analysis.’ —Jason Potts, Professor of Economics, RMIT University, Australia In recent years the degree of income and wealth inequality within developed countries has been raised as a central issue in economic and social policy debates. Numerous figures across diverse ideological affinities have advocated policy measures to significantly alter income and wealth distributions, while the inequality debate has become infused with other subjects such as social justice and identity politics. This book presents an account of economic inequality from a contemporary classical liberal perspective. Inequality is seen as a by-product of entangled relationships within society, bringing to the fore key ideas from complexity, evolutionary and network sciences. Novak illustrates that inequality is problematic insofar as it generates pro-rich redistribution and constrains progress by the less well off. Economic inequality has important links with issues such as fiscal and regulatory policies, discrimination and social exclusion, and institutional design. This unique book is important reading for social science academics, policy makers and people interested in exploring the dimensions and solutions to inequality, a critical issue of our time.

Die M hlen der Zivilisation

Author: James C. Scott
Publisher: Suhrkamp Verlag
ISBN: 3518761528
Format: PDF, ePub, Mobi
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Uns modernen Menschen erscheint die Sesshaftigkeit so natürlich wie dem Fisch das Wasser. Wie selbstverständlich gehen wir und auch weite Teile der historischen Forschung davon aus, dass die neolithische Revolution, in deren Verlauf der Mensch seine nomadische Existenz aufgab und zum Ackerbauer und Viehzüchter wurde, ein bedeutender zivilisatorischer Fortschritt war, dessen Früchte wir noch heute genießen. James C. Scott erzählt in seinem provokanten Buch eine ganz andere Geschichte. Gestützt auf archäologische Befunde, entwickelt er die These, dass die ersten bäuerlichen Staaten aus der Kontrolle über die Reproduktion entstanden und ein hartes Regime der Domestizierung errichteten, nicht nur mit Blick auf Pflanzen und Tiere. Auch die Bürger samt ihren Sklaven und Frauen wurden der Herrschaft dieser frühesten Staaten unterworfen. Sie brachte Strapazen, Epidemien, Ungleichheiten und Kriege mit sich. Einzig die »Barbaren« haben sich gegen die Mühlen der Zivilisation gestemmt, sich der Sesshaftigkeit und den neuen Besteuerungssystemen verweigert und damit der Unterordnung unter eine staatliche Macht. Sie sind die heimlichen Helden dieses Buches, das unseren Blick auf die Menschheitsgeschichte verändert.

Transnationalisierung sozialer Ungleichheit

Author: Peter A. Berger
Publisher: Springer-Verlag
ISBN: 3531911600
Format: PDF
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Die Unterstellung, dass die Grenzen der Gesellschaft und die des Nationalstaats identisch sind, ist vor allem angesichts qualitativ und quantitativ veränderter Migrationsbewegungen in die Kritik geraten. Vor diesem Hintergrund wollen die in diesen Band aufgenommenen Beiträge von Maurizio Bach, Ulrich Beck, Michael Braun, Michael Hartmann, Eleonore Kofman, Bettina Mahlert, Steffen Mau, Jan Mewes, Gerd Nollmann, Ludger Pries, Ettore Recchi, Leslie Sklair, Anton Sterbling und Roland Verwiebe die Grenzen eines „methodologischen Nationalismus“ (U. Beck) sowohl in theoretisch-konzeptioneller wie auch in empirischer Hinsicht überwinden und dabei Antworten auf die Frage geben, was die Sozialstrukturanalyse gewinnt, wenn sie sich für transnationale Perspektiven öffnet.

Die Demokratie und ihre Feinde

Author: Robert Kagan
Publisher: Siedler Verlag
ISBN: 3641033713
Format: PDF, ePub
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Plädoyer für eine demokratische Weltordnung Robert Kagan bringt die weltpolitische Situation seit dem Ende des Kalten Krieges auf den Punkt. Den demokratischen Staaten steht mit Russland, China und Iran eine wachsende Zahl nach Macht und Einfluss strebender autokratischer Regime gegenüber. Gleichzeitig werden die Werte des Westens vom Herrschaftsanspruch radikaler Islamisten bedroht. Leidenschaftlich und pointiert stellt uns Kagan vor die Alternative, entweder die Welt im Sinne unserer freiheitlich-demokratischen Vorstellungen zu formen oder uns in einer neuen Weltordnung einzurichten, die andere gestaltet haben. Nach dem Ende des Kalten Krieges keimte die Hoffnung, das Ende der Geschichte sei gekommen, eine friedvolle Zukunft liege vor uns. Diese Hoffnung war trügerisch. Die Jugoslawienkriege, der Kosovo-Konflikt und der 11. September zeigten auf brutale Weise, dass Nationalismen, ethnische Zugehörigkeiten und Religion die Völker nach wie vor trennen und in blutige Konflikte stürzen. Auch Großmachtansprüche gehören keineswegs der Vergangenheit an. Russland, China und Iran lassen ihre Muskeln spielen. Eindringlich ruft Robert Kagan die demokratischen Staaten dazu auf, sich zusammenzuschließen und gemeinsam für Demokratie und liberale Werte einzustehen. Die Geschichte ist zurückgekehrt, die hochfliegenden optimistischen Träume, die man nach dem Mauerfall und dem Zusammenbruch des Ostblocks gehegt hatte, sind ausgeträumt. Die Demokraten dürfen die Welt nicht den Despoten und Autokraten überlassen, sondern müssen aktiv an der Gestaltung einer neuen Weltordnung mitwirken. Kagan ist einer der scharfsinnigsten politischen Denker in den USA.

Demokratie und Krise

Author: Wolfgang Merkel
Publisher: Springer-Verlag
ISBN: 3658059451
Format: PDF, ePub, Mobi
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Es gibt kaum einen Begriff in den Politik- und Sozialwissenschaften, der so häufig benutzt wird wie der Begriff Krise. Krise des Sozialstaats, Krise der politischen Parteien, Krise des Parlaments, Eurokrise, Krise im Mittleren Osten, Krise der Diktaturen und schon immer auch: Krise der Demokratie. Steckt die Demokratie tatsächlich in der Krise, oder ist dieses verbreitete Urteil eine Erfindung von Theoretikern und Medien? Die Beiträge dieses Buchs untersuchen den gegenwärtigen Zustand der etablierten Demokratien auf der Grundlage eines gemeinsamen Demokratie- und Krisenverständnisses. Dem Leser wird aus drei theoretischen Perspektiven ein empirisch gehaltvoller Blick auf die zentralen Ebenen der Demokratie in der OECD-Welt geöffnet: der Partizipation, der Repräsentation und des Regierens. Die Krisenphänomene sind vielschichtig und variieren von Institution zu Institution, von Politikbereich zu Politikbereich und von Land zu Land. Von einer allgemeinen oder gar existenziellen Krise kann nicht die Rede sein. Dennoch gibt es keinen Grund zur Entwarnung. Die Legitimationsachsen der Demokratie verschieben sich. Die Demokratie steht vor großen Herausforderungen.