Partizipative Aktionsforschung mit Kindern und Jugendlichen

Author: Veronika Wöhrer
Publisher: Springer-Verlag
ISBN: 3658137819
Format: PDF, ePub
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Was Partizipative Sozialforschung mit Kindern und Jugendlichen leisten kann, wird in dieser Studie gezeigt, indem Diskursstränge der Aktionsforschung, der Schulforschung und der Kindheitsforschung zusammengebracht werden. Anhand konkreter empirischer Analysen aus zwei Forschungsprojekten wird deutlich gemacht, dass forschende Kinder und Jugendliche, involvierte Schulen und Wissenschaft profitieren, wenn Kinder und Jugendliche nicht nur als soziale Akteur_innen, sondern auch als fähige Forscher_innen ihrer eigenen Lebenswelt ernst genommen werden.

Bibliographie zur deutschen Soziologie

Author: Matthias Herfurth
Publisher: Springer-Verlag
ISBN: 3322833089
Format: PDF, Mobi
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Diese Bibliographie - entstanden aus der Datenbank SOLIS (Sozialwissenschaftliches Literaturinformationssystem) - besteht aus mehreren Bänden, die in rascher Folge erscheinen werden bzw. bereits erschienen sind (Band 1 und 2 sind Anfang 1998 herausgegeben worden, Band 3 ist in Vorbereitung wird in Kürze folgen). Sie enthält die soziologische Fachliteratur ab dem Erscheinungsjahr 1978 und schließt an eine frühere Publikation gleichen Namens ('Bibliographie zur Deutschen Soziologie 1945-1977') an. Im Band 1 (1978-1982) werden über 14.000 selbständige und unselbständige Veröffentlichungen aus dem gesamten deutschsprachigen Raum nachgewiesen. Der Band 2 umfaßt die Jahre 1983-1986 und enthält ca. 14.900 Literaturnachweise. Band 3 wird etwa 15.600 Nachweise enthalten. Jeder Band ist inhaltlich in drei Abschnitte (Grundlagen und Methoden, Spezielle Soziologie, Sozialpsychologie) und insgesamt 29 Kapitel untergliedert. Die Bibliographie wird (neben der Kapitelgliederung) durch ein umfassendes Personenregister, ein Institutionenregister sowie durch ein zweistufiges Sachregister erschlossen, das sich auf den vom Informationszentrum Sozialwissenschaften entwickelten Thesaurus der sozialwissenschaftlichen Fachterminologie stützt und alle in ihm enthaltenen Sachgebiete berücksichtigt.

Perspektiven auf Mehrsprachigkeit

Author: Anja Ballis
Publisher: Walter de Gruyter GmbH & Co KG
ISBN: 3110535335
Format: PDF, Mobi
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Mit dem Kunstwort „MehrSpracheN“ soll dazu eingeladen werden, über Aktualität und Komplexität der Thematik, über die mit Mehrsprachigkeit einhergehenden Hybriditäten sowie über sprachliche Veränderungen in Geschichte und Gegenwart nachzudenken. Dabei wird sowohl ein interdisziplinärer als auch historischer verankerter Zugriff gesucht.

Unpolitische Jugend

Author: Werner Helsper
Publisher: Springer-Verlag
ISBN: 9783531901039
Format: PDF, ePub, Docs
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In der Studie werden politische Orientierungen von Jugendlichen im Rahmen schulischer Anerkennungsbeziehungen untersucht. Hierfür werden Ansätze der Schulkultur-, der Rechtsextremismus- und der Gewaltforschung miteinander verbunden und an modernisierungs-, sozialisations- und anerkennungstheoretische Diskurslinien angeknüpft. Dabei verbindet die Studie in einer neuartigen Weise quantitative und qualitative Forschungszugänge. Auf der Basis eines repräsentativen Jugendsurveys unter 13- bis 16-Jährigen an allgemein bildenden Schulen in Sachsen-Anhalt und Nordrhein-Westfalen geht die quantitative Teilstudie der Herausbildung unterschiedlicher politischer Orientierungen nach. In der qualitativen Studie werden in exemplarischen Fallstudien vier Schulen als kontrastierende Anerkennungs- und politische Bildungsräume rekonstruiert.

Die unerh rte Generation

Author: Christoph Hilgert
Publisher: Wallstein Verlag
ISBN: 3835328212
Format: PDF, ePub
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Formen, Bedingungen und Bedeutungen von Jugenddarstellungen im westdeutschen und britischen Hörfunk in der frühen Nachkriegszeit. Nach dem Zweiten Weltkrieg entspann sich in Westdeutschland und Großbritannien eine intensive, von ambivalenten Zukunftserwartungen geprägte Debatte über die Jugend. Christoph Hilgert zeigt, wie das Radio Vorstellungen über die Jugend und jugendkulturelle Entwicklungen durch Wort- und Musiksendungen prägte. Einerseits wurde Jugend als unerhörte Bedrohung des Status quo beschrieben, andererseits verschafften sich Jugendliche durch das Radio Gehör. Die medien- und kulturhistorische Studie bietet einen innovativen Beitrag zur Historisierung des überraschend ähnlich verlaufenden Wandels der westdeutschen und der britischen Gesellschaft, ihrer Generationenbeziehungen, Wert- und Moralvorstellungen sowie ihrer Medienkultur in dieser Zeit.

Interkulturelle P dagogik

Author: Mansoon Ahn
Publisher: GRIN Verlag
ISBN: 3638789357
Format: PDF, Kindle
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Studienarbeit aus dem Jahr 1999 im Fachbereich Padagogik - Interkulturelle Padagogik, Note: 2.0, Westfalische Wilhelms-Universitat Munster, Sprache: Deutsch, Anmerkungen: In unserer multi-ethnischen und multikulturellen Gesellschaft entsteht die fundamentale Aufgabe der Gegenwart, das Modell der Klassengesellschaft in eine Gesellschaft der Gleichheit und der Freiheit zu uberfuhren. Es ist zur padagogischen Pflicht geworden, sich der Selbstbestimmung des Menschen anzunehmen. In diesem Sinne ist die Interkulturelle Padagogik als padagogischer Beitrag anzusehen. Sie ist ein Weg, im Verhaltnis zwischen Auslandern und Deutschen Veranderungen zu bewirken., Abstract: Bei der Interkulturellen Padagogik kann es auf der Suche nach Losungsmoglichkeiten fur die Defizite nicht darum gehen, eine Sonderpadagogik fur auslandische Kinder und Jugendliche zu schaffen, vielmehr ist zu fragen, wie die gegebene Padagogik theoretisch und praktisch verandert werden muss, damit sie adaquate Antworten auf die durch die Migration bestimmte gesellschaftliche Situation zu geben vermag. Interkulturelle Erziehung ist als Versuch zu definieren, die Balance zwischen Integration, die weder Germanisierung noch kulturelle Invasion bedeuten soll, und Starkung kultureller Identitat zu halten. Auf diesem Hintergrund gliedert sich diese Hausarbeit in zwei Teilbereiche. Der erste Teil befasst sich mit geschichtlichen Aspekten von der Initiativgruppenarbeit zur Auslanderpadagogik und weiterhin mit der Auslanderpadagogik und endet dann mit der Kritik an der Auslanderpadagogik. Der zweite Teil geht demzufolge auf systematische Aspekte der Interkulturellen Padagogik ein, auf deren Begriff, auf vier Dimensionen der Immigration. Die bestehenden Grenzen und gegenwartigen Ansatze werden anschliessend detailliert vorgestellt."

Gewalt an Schulen Perspektiven der Schulsozialarbeit

Author: Manuela Siegel
Publisher: GRIN Verlag
ISBN: 3640917197
Format: PDF, Mobi
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Masterarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Sozialpädagogik / Sozialarbeit, Note: 1,7, Technische Universität Dortmund, Sprache: Deutsch, Abstract: Das Thema Gewalt und Aggression an Schulen ist in den letzten Jahren immer mehr in das Zentrum der Öffentlichkeit und der wissenschaftlichen Diskussion gerückt. Spektakuläre Medienberichte erwecken den Eindruck, dass es zu einer generellen Zunahme von Gewalt gekommen ist. Demnach scheint schwere körperliche Gewalt an deutschen Schulen ein alltägliches Bild zu sein. Es wird von Schülern berichtet, die jeden Respekt und Menschenachtung verloren haben und auch ihre Lehrer tätlich angehen. Forschungsergebnisse legen allerdings dar, dass es keine generelle Zunahme von Gewalt gibt. Es sind meist gravierende und extreme Einzeltaten, die die Aufmerksamkeit der Medien auf sich ziehen, da diese eine ‚gute Schlagzeile‘ versprechen. Bei der Thematisierung von Gewalt kann von einer generellen Funktionalisierung der Gewaltdiskussion gesprochen werden, da hierbei in der Öffentlichkeit viele Interessen aufeinander prallen, wie zum Beispiel: die Befriedigung der Sensationssucht der Öffentlichkeit und die Durchsetzung bestimmter politischer Interessen (vgl. Klett 2005: 8). Als Folge dieser erschreckenden Einzelfälle entsteht ein Bild von Gewalt an Schulen, welches wiederum häufig öffentliche und politische Diskussionen nach sich zieht. Zur Folge hat diese Darstellung, dass sich ein verzerrtes gesellschaftliches Bild von einer Zunahme und Brutalisierung von Gewalt an Schulen etabliert, welches von der Realität weit entfernt ist (vgl. Jannan 2010: 17). In diesem Zusammenhang spricht man auch von ‚gefühlter Gewalt‘, die von der tatsächlich vorhandenen Gewalt abweicht. Diese Art von Berichterstattung erschwert eine rationale Auseinandersetzung mit dem Thema. Denn wissenschaftliche Untersuchungen kommen zu dem Ergebnis, dass schwere physische Gewalt unter Jugendliche nicht innerhalb von Schulen, sondern viel häufiger auf den Straßen und im öffentlichen Raum stattfindet (vgl. BMI 2006). Im Gegensatz zu dem durch Medien dargestellten Eindruck von einer ‚Veralltäglichung‘ von Gewalt, ist ein Großteil der Schüler nicht schwerer physischer Gewalt ausgesetzt. So kommen das Bundesministerium des Inneren und das kriminologische Forschungsinstitut Niedersachsen zu dem Ergebnis, dass Dreiviertel der befragten Schüler im letzten Jahr keine gewalttätigen Auseinandersetzungen mit ihren Mitschülern erfahren haben (vgl. 2009: 9)....