Personzentrierte Beratung

Author: Sabine Schlippe-Weinberger
Publisher: Kohlhammer Verlag
ISBN: 3170278487
Format: PDF
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Die Personzentrierte Beratung, entwickelt von dem amerikanischen Psychologen Carl R. Rogers, zählt zu den wichtigsten und wirksamsten Verfahren in Therapie und Beratung. Im Schulalltag hat der Personzentrierte Ansatz seinen Platz, weil für die Belastungen im Lehrerberuf weit weniger die Wissensvermittlung als vielmehr der Umgang mit Schülern, Eltern und Kollegen verantwortlich ist. Der schulische Alltag ist von Auseinandersetzungen und Konfliktgesprächen geprägt. Lehrer sehen sich oft in der Rolle des Vermittlers und Schlichters zwischen Schülern, Kollegen und Eltern, wobei unterschiedliche Interessen und Erwartungen ausbalanciert werden müssen. Das Buch zeigt, wie mit dem Personzentrierten Ansatz Lernprozesse gefördert, die Kommunikation zwischen Pädagogen und Schülern verbessert und gezielt Beratungs- und Krisensituationen gemeistert werden können.

Systemische Beratung

Author: Winfried Palmowski
Publisher:
ISBN: 3170257358
Format: PDF
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Das Buch führt in die wesentlichen theoretischen Grundlagen systemischer Beratung ein und verdeutlicht die wichtigsten Bausteine an Beispielen aus der Beratungspraxis. Ein wesentliches Kennzeichen der systemischen Beratung wird am Selbstverständnis und der Arbeitsweise des Beraters deutlich: Er beschränkt sich darauf, das Gespräch zu moderieren, übernimmt damit Verantwortung für dessen Verlauf, nicht aber für die Inhalte. Damit ist die Zuständigkeit des Ratsuchenden eindeutig festgelegt. Herzstück der systemischen Beratung bildet die spezifische Fragetechnik. Die Fragen sind ''ungewöhnlich'' und sollen zur Perspektiverweiterung, Reflexionsanregung und letztlich Klärung der Situation dienen.

Unsichtbare Spracharbeit

Author: Vera Ahamer
Publisher: transcript Verlag
ISBN: 3839421446
Format: PDF, ePub, Mobi
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Meist unsichtbar sind die Leistungen bilingual sozialisierter Jugendlicher, die zwischen ihren Eltern und Institutionen der »Aufnahmegesellschaft« dolmetschen. Aus dieser alltäglichen Praxis resultiert ein ganzes Spektrum an mitunter schwerwiegenden Problemen - aber auch an Potenzialen. In dieser im deutschsprachigen Raum bisher einmaligen größeren empirischen Untersuchung zum Thema setzt Vera Ahamer neue Impulse in Translationswissenschaft, Sprachwissenschaft, Soziologie, Pädagogik - v.a. aber auch im »Migrationsdiskurs« sowie in der Praxis für jene Menschen, die tagtäglich mit dieser Art des Dolmetschens zu tun haben.

Der personenzentrierte Ansatz von Carl Rogers im Schulunterricht und seine Auswirkungen auf die Lehrerrolle

Author: Karsten Hartdegen
Publisher: GRIN Verlag
ISBN: 3656315051
Format: PDF, ePub, Mobi
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Bachelorarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Pädagogik - Der Lehrer / Pädagoge, Note: 1,3, FernUniversität Hagen (LEHRGEBIET BILDUNGSTECHNOLOGIE DES INSTITUTS FÜR BILDUNGSWISSENSCHAFT UND MEDIENFORSCHUNG), Veranstaltung: Bachelorarbeit, Sprache: Deutsch, Abstract: Der Auftrag der Schule in einer demokratischen Gesellschaft ist es unter anderem, den Lernenden zu unterstützen, Verantwortung zu übernehmen, Reflektionsfähigkeit, Solidarität und Toleranz zu üben, selbstbestimmt leben zu können und sich als Persönlichkeit zu entwickeln (vgl. Schulgesetz NRW 2006; Oelke 2005, S. 649 - 654) . Jeder Mensch hat im kritisch-kommunikativen Sinne das Recht auf Bildung in Ausrichtung auf kommunikative Bildungsvollzüge (vgl. Klafki 1999a, S. 13 ff.). Der klassisch-dirigistische Schulunterricht hat jedoch zumeist ungünstige Auswirkungen sowohl auf das unmittelbare als auch auf das spätere Verhalten von Schülern. So wird das Lernen von Selbstbestimmung, Selbstverantwortung sowie sozial verantwortlichem Gebrauch der persönlichen Freiheit durch häufiges und ausgeprägtes Dirigieren des Lehrers im Unterricht erheblich eingeschränkt (vgl. Tausch/Tausch 1998, S. 332; Krause 2006a; Mader 2006) . Wer als Schüler im traditionellen Schul- und Bildungssystem Erfolg haben möchte, hat nolens volens einen Weg zu finden, den Ansprüchen der Lehrer gerecht zu werden. Er muss lernen, den Lernstoff so zu präsentieren, wie es die Prüfer hören und lesen möchten, um die Prüfung zu bestehen. Dieses prüfungsbezogene Lernen hat eine lediglich kurze Halbwertzeit und wird den gesellschaftlichen Anforderungen nicht gerecht, da hierdurch die Entwicklung der personalen und soziokommunikativen Kompetenzen marginalisiert wird (vgl. Heyse 1997, S. 116 ff.; Dohmen 1996, S. 1ff.; MSW 1998, S. 44 f.; Klafki 1999b, S. 46f.; Leidhold 2001, S. 429ff.). Die immensen sozialen, technischen, ökonomischen und beruflichen Veränderungsprozesse machen es jedoch notwendig, dass die Schüler als aktiv und kritisch Lernende in ihrer Handlungskompetenz gestärkt werden. Eine solche Zielsetzung geht mit einer Abkehr vom traditionellen Lernbegriff und von der Belehrungskultur einher und rückt statt dessen die Konzipierung und Umsetzung von Lernsituationen in den Vordergrund, in denen Fragen, Erfahrungen und Probleme der Schüler eine prominente Rolle spielen und die auf den Erwerb von Fähigkeiten und Einstellungen im Sinne umfassender fachlicher und persönlicher Kompetenzen abzielen (vgl. Büscher 2006, S. 10 ff.; Jäger 2006, S. 6 - 39) .

Wertebasierte Gespr chsf hrung

Author: Christiane Hellwig
Publisher: Springer-Verlag
ISBN: 3658120517
Format: PDF, Mobi
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Praxisnah erläutert die Autorin die grundlegenden Begriffe des Personzentrierten Ansatzes und seine Bedeutung für eine wertebasierte Gesprächsführung. Mit der damit verbundenen Haltung werden Menschen darin unterstützt, ihrer Motivation auf die Spur zu kommen und im wörtlichen Sinn selbst-bewusst zu handeln. Die nach dem Personzentrierten Ansatz von Carl Rogers beschriebenen Wirkprinzipien tragen maßgeblich dazu bei und werden hier mit Beispielen aus dem Coaching und dem Führungsalltag eingängig dargestellt. Sie sind Erfolgsfaktoren und das Fundament wertschätzender Kommunikation. Und sie wirken kontextübergreifend: Sie sind Grundlage für Gespräche in psychosozialen genauso wie in wirtschaftlichen Arbeitsfeldern.

Lehrbuch der Verhaltenstherapie

Author: Silvia Schneider
Publisher: Springer Science & Business Media
ISBN: 3540795448
Format: PDF, ePub
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Bislang wurden Störungen im Kindes- und Jugendalter in einzelnen Kapiteln des „Lehrbuchs der Verhaltenstherapie" behandelt. Wegen des hohen Stellenwerts der Verhaltenstherapie bei Kindern und Jugendlichen widmet das renommierte Herausgeber- und Autorenteam dem Thema jetzt einen eigenen Band. Dabei legen sie auch hier wieder allerhöchsten Wert auf eine umfassende Darstellung des aktuellen Wissensstandes, ohne dabei die tägliche Praxis aus den Augen zu verlieren. Zahlreiche Fallbeispiele veranschaulichen das theoretische Hintergrundwissen.

Entwicklung der Pers nlichkeit

Author: Carl R Rogers
Publisher: Klett-Cotta
ISBN: 360810674X
Format: PDF, Mobi
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»In meinen Beziehungen zu Menschen habe ich herausgefunden, daß es auf lange Sicht nicht hilft, so zu tun, als wäre ich jemand, der ich nicht bin. - Ich habe es als höchst lohnend empfunden, einen anderen Menschen akzeptieren zu können.«

Personenzentrierte Beratung nach Carl Rogers

Author: Britta Klett
Publisher: GRIN Verlag
ISBN: 365695030X
Format: PDF, ePub, Mobi
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Studienarbeit aus dem Jahr 2014 im Fachbereich Soziologie - Individuum, Gruppe, Gesellschaft, Note: 1,3, Hochschule Coburg (FH), Sprache: Deutsch, Abstract: Der amerikanische Psychologe Carl Ransom Rogers ( 1902 -1987 ) begann ab 1942 den personenzentrierten Ansatz zu entwickeln; der Terminus „ personenzentrierter Ansatz“ geht aus der Übersetzung des englischen Terminus „personcentered approach“ hervor. Der „personcentered approach“ kann am Besten mit „ personenzentrierter Annäherung, Herangehensweise oder auch personenzentrierter Zugang“ in die deutsche Sprache übertragen werden um den Wert, den Rogers hiermit vermitteln wollte, greifbar zu machen. Dies soll verdeutlichen, dass es in allererster Linie die personenzentrierte Haltung und Einstellung ist, welche zu positiven Wirkungen und Verhaltensänderungen durch den Kontakt zwischen Klient und Berater führt. Nach Peter F. Schmid sind es letztlich die „Begegnungen von Person zu Person“ und nicht etwa die angewandten Methoden, die für die Entwicklung und Veränderung des Gegenübers verantwortlich gemacht werden ( Schmid 1995, S. 175). Für Rogers war es eine sehr wichtige Erkenntnis, dass die jeweilige Person tief im ihrem Inneren weiß, was wirklich wichtig für sie ist und was sie folglich im Gespräch für sich benötigt. Ein zentraler Punkt in Rogers Forschung, welchen er bei all seinen Konzepten, die er in seiner Forschungskarriere entwickelt hatte, immer wieder betonte, war die Beziehung zwischen dem Berater und dem Klienten. Für Rogers stellte diese Beziehung eine spezielle zwischenmenschliche Beziehung dar und keine hierarchische Therapeut – Klient Beziehung in welcher die Beziehung letztlich als Mittel zum Zweck verstanden wurde um Diagnosen stellen zu können. Die therapeutische Beziehung der Beratung beruht auf den Basisvariablen der Echtheit, Kongruenz und der unbedingten Wertschätzung. Für Rogers stand die Persönlichkeitsentwicklung seiner Klienten im Fokus, er sah den Therapeuten als Gärtner, der dem kleinem zarten Pflanzenspross zum Wachstum verhalf. Die spätere Benennung „non-direktiv“ geschah, um zu betonen, dass es keinesfalls darum geht, dem Klienten Ratschläge zu erteilen oder aber ihn zu ermahnen bzw. ihn in eine Rechtfertigungsposition zu treiben. Der Dreh- und Angelpunkt war für Rogers, dass der Fokus immer auf dem Individuum lag und niemals nur auf dem Problem des Individuums – er trennte das Individuum von seinen Problemen um zu persönlichem Wachstum zu verhelfen, so dass es in Zukunft in der Lage ist, etwaige weitere Probleme selbst ( aus sich heraus) lösen zu können.