Sexuelle Selbstbestimmung von Menschen mit Behinderung

Author: Barbara Ortland
Publisher: Kohlhammer Verlag
ISBN: 3170293168
Format: PDF, ePub
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Das Recht auf sexuelle Selbstbestimmung von Menschen mit Behinderung ist heute unbestritten. Das stellt die Einrichtungen der Eingliederungshilfe und die darin tätigen Fachkräfte vor völlig neue Aufgaben, für deren Lösung das Wissen um Leitlinien, Handlungskonzepte und -maßnahmen unabdingbar ist. Das Buch beleuchtet zunächst beeinträchtigungsspezifische und strukturelle Erschwernisse sexueller Selbstbestimmung für erwachsene Menschen mit Behinderung. Darauf folgt eine praxisnahe Bestandsaufnahme zu den Arbeitsbedingungen der Fachkräfte, aber auch zu den Lebensbedingungen der Bewohner im Hinblick auf die mögliche Realisierung sexueller Selbstbestimmung in den Einrichtungen. Das Buch beschreibt dann Handlungsoptionen, wobei der Schwerpunkt auf ganz konkreten Maßnahmen in den unterschiedlichsten Bereichen liegt.

Selbstbestimmung bei Menschen mit geistiger Behinderung eine Studie ber M glichkeiten und Grenzen dieses Handlungsansatzes mit Hinblick auf die Familie

Author: Nicole Bork
Publisher: GRIN Verlag
ISBN: 3638723496
Format: PDF, ePub, Mobi
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Diplomarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Sozialpadagogik / Sozialarbeit, Note: 1,8, Evangelische Fachhochschule Darmstadt, Sprache: Deutsch, Abstract: In dieser Arbeit stehen Menschen im Mittelpunkt, die unmittelbar von einer sogenannten geistigen Behinderung betroffen sind. Jene Menschen bedurfen je nach Art und Schwere ihrer Beeintrachtigung entsprechend Unterstutzung und Hilfe in ihrem Alltag. Gerade dieser erhohte Hilfe- und auch Pflegebedarf verleitet viele Menschen noch heute dazu jenen Personenkreis als unmundig und leistungsunfahig zu behandeln. Fremdbestimmung kennzeichnet vielerorts das Leben behinderter Menschen. Besonders davon betroffen sind diejenigen mit schwersten Beeintrachtigungen. In den letzten 20 Jahren wurden behinderte Menschen selbst aktiv und forderten ihr Recht nach mehr Selbstbestimmung ein. Dieser neue Handlungsansatz gilt als ausschlaggebende Leitidee der Heilpadagogik. Ebenso der Empowerment-Ansatz, der auf dem Selbsthilfeprinzip beruht, stellt eine solche Richtlinie dar. Diese Entwicklungen in Verbindung mit der Normalisierung von Lebensumstanden behinderter Menschen, fanden sowohl viele Fur- allerdings auch nicht wenige Widersprecher. Zu Beginn der Arbeit wird eine Vorstellung vermittelt, um welchen Personenkreis es sich hierbei uberhaupt handelt. Deshalb wird der Begriff der geistigen Behinderung" zunachst naher beleuchtet. Der Umgang mit Behinderten und auch das Menschenbild anderten sich stets im Wandel der Zeit, unter dem Einfluss gesellschaftlicher Entwicklungen. Diese geschichtlichen Prozesse tragen zur Geistigbehindertenpadagogik, wie sie heute existiert, massgeblich bei. Auf ihre Inhalte werde ich kurz eingehen. Diese Einfuhrung ist nach des Autors Erachtens notwendig um die Veranderungen und Entwicklungen in der jungsten Zeit besser verstehen und nachzuvollziehen zu konnen. Die Veranderungen, auf die speziell Bezug genommen werden, betreffen die Forderungen nach mehr Selbstbestimmung und Autonomie. Sie entstanden

Empowerment und Selbstbestimmung bei Menschen mit geistiger Behinderung

Author: Mark Ormerod
Publisher: GRIN Verlag
ISBN: 3640731441
Format: PDF, ePub
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Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Padagogik - Heilpadagogik, Sonderpadagogik, Note: sehr gut, Hochschule Hannover (FB 1 - Sozialwesen), Sprache: Deutsch, Anmerkungen: Abstract: Menschen mit geistiger Behinderung - mental retardation - Empowerment - Selbstbestimmung - Selbstbestimmt-Leben - Normalisierung - Integration - Ressourcenorientierung - Bedurfnisorientierung - Starkenperspektive - Dienstleistungsmodell - Kundenmodell - Regiekompetenz - Assistenz - dialogische Begleitung - Wohnen - Arbeit - Freizeit - Enthospitalisierung - Deinstitutionalisierung - people first - self advocacy - Soziale Arbeit - Behindertenhilfe, Abstract: Das erkenntnisleitende Interesse, mich im Rahmen dieser Arbeit mit den Themen Empowerment und Selbstbestimmung auseinander zusetzen, resultiert aus meinen beruflichen und personlichen Erfahrungen als Mitarbeiter in einem Ferienprojekt fur Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene mit geistiger Behinderung. Die ca. 15 Teilnehmer sind zwischen 10 und 25 Jahre alt; die diagnostizierten Behinderungen reichen von Trisomie-21 uber Autismus bis hin zu unfallbedingten und/oder schwerst-mehrfachen Behinderungen. Ich habe oft Situationen erlebt, in denen die jungen Menschen aus meiner Sicht heraus in ihren Rechten und Selbstbestimmungsmoglichkeiten eingeschrankt und in denen ihre Bedurfnisse durch Mitarbeiter missachtet wurden. Kann ein junger Mann mit 20 Jahren nicht selbst entscheiden, ob er abends lange wach bleibt oder morgens langer schlaft? Und muss ein Kind mit in den Zoo, wenn es lieber mit der anderen Gruppe zum Schwimmen fahren mochte? Empowerment und Selbstbestimmung sind zurzeit die dominierenden Themen der Sonder- und Heilpadagogik. Die Entwicklungen werden als wegweisend fur die Behindertenhilfe betrachtet und grunden auf ein Menschenbild, dass den Menschen mit Behinderung als Experten in eigenen Angelegenheiten ausweist und zentral die Annahmen beinhaltet, dass die Betroffenen selbst in der Lage sind, ihre Starken u

Selbstbestimmung Bei Menschen Mit Geistiger Behinderung

Author: Jasmin Gutenberger
Publisher: Diplomica Verlag
ISBN: 3842851316
Format: PDF, Kindle
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Viele Diskussionen kursieren um das Thema Selbstbestimmung. Unsere Selbstbestimmung wird sowohl durch Gesetze als auch durch Regeln und Verbote eingeschr nkt. Niemand kann alles tun, wonach ihm beliebt. Doch kann wohl fast jeder erwachsene Mensch, der in seinen eigenen vier W nden wohnt, selbst entscheiden, zu welchem Zeitpunkt er ins Bett geht, welches Bild an seiner Wand h ngt und auch welche Marmelade er morgens auf sein Br tchen schmiert! Dies sind f r uns selbstverst ndliche Tatsachen. Wies sieht es aber bei erwachsenen Menschen mit geistiger Behinderung aus, die in einem Wohnheim leben? Oft werden Menschen mit geistiger Behinderung ab einem bestimmten Alter von ihren Eltern in ein entsprechendes Wohnheim gebracht - meistens mit der Hoffnung verbunden: Mein Kind wird selbstst ndiger und kann somit selbst bestimmter leben. Ist das so? Viele haben wohl schon von Personalknappheit und S tzen wie "Die werden da behandelt wie Kleinkinder!" geh rt. Ziel der Studie soll es sein, herauszufinden, inwieweit solche Bedingungen der Wahrheit entsprechen und ob sich diese negativ auf die Selbstbestimmung der Bewohner auswirken. Zun chst soll das n tige Wissen ber Menschen mit geistiger Behinderung vermittelt werden: Wie entwickelte sich die Bezeichnung "geistige Behinderung," wie wird diese festgestellt und welche Auswirkungen haben die medizinischen Faktoren auf juristischer Ebene? Auch ist es wichtig zu wissen, welche Bedeutung "Selbstbestimmung" hat, wie der Begriff entstanden ist und sich bis heute - auch in der Geistigbehindertenp dagogik - durchgesetzt hat. Nach theoretischen Einf hrungen - u.a. auch zum Thema "Wohnen" - geht das Werk in eine Datenerhebung in zwei Wohnheimen des Internationalen Bundes ber. In beiden Wohnheimen f r Menschen mit geistiger Behinderung werden Bewohner und zum Teil auch Betreuer zum Thema "Selbst bestimmt leben" befragt. Durch die Interviews mit den Bewohnern soll herausgefunden werden, inwieweit die Bewohner zufrieden sind und wo die

Sexuelle Bildung bei Menschen mit geistiger Behinderung F rderung der sexuellen Selbstbestimmung im ambulant betreuten Wohnen

Author: Katrin Kirschner-Roth
Publisher: GRIN Verlag
ISBN: 3956875958
Format: PDF, ePub, Docs
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Sexuelle Bildung für Menschen mit Behinderung wurde lange Zeit überhaupt nicht thematisiert. Gründe dafür sind die unzureichenden pädagogischen Konzepte und Kompetenzen sowie rechtliche Bedenken. Doch wie kann die Soziale Arbeit eine selbstbestimmte Sexualität bei Menschen mit geistiger Behinderung fördern? Katrin Kirschner-Roth betrachtet in dieser Publikation die derzeitige Sexualbildung im ambulant betreuten Wohnen. Sie klärt dabei, ob Menschen mit geistiger Behinderung eine sexuelle Bildung brauchen und was ein entsprechendes Bildungsangebot bieten sollte. Im Anschluss an ihre Beobachtungen erarbeitet Kirschner-Roth ein Konzept zur sexuellen Bildung für Menschen mit Behinderung. Sie achtet dabei vor allem auf die praktische Umsetzbarkeit im ambulant betreuten Wohnen. Ihr Buch ermöglicht die einfache Übernahme in den Alltag von Wohngemeinschaften und den betroffenen Menschen. Aus dem Inhalt: - Sexuelle Bildung; - Ambulant betreutes Wohnen; - Selbstbestimmung; - Empowerment; - Menschen mit geistiger Behinderung

F rderung von Selbstbestimmung und Integration von Menschen mit geistiger Behinderung beim bergang von der Schule in den Beruf mit Hilfe Personenbezogener Planung

Author: Katja Döling
Publisher: GRIN Verlag
ISBN: 3640203518
Format: PDF, ePub
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Examensarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Padagogik - Heilpadagogik, Sonderpadagogik, Note: 1 - Sehr Gut, Carl von Ossietzky Universitat Oldenburg (Fachbereich Sonderpadagogik), 210 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Wohin gehe ich und wie sieht der Weg dorthin aus? Dies sind Fragen, die sich jeder Mensch in seinem Leben mehrere Male stellt, und auf die man zunachst haufig noch keine Antwort weiss. Solch existentiellen Fragen tauchen meist zum ersten Mal auf, wenn der Schulabschluss naher ruckt. Hiermit geht der Ubergang in das Arbeits- und Berufsleben einher und haufig ruckt auch der Auszug in die erste eigene Wohnung naher. Die nicht einfache Entscheidung fur einen Beruf fallt in eine Zeit des Erwachsenwerdens, die von den meisten Jugendlichen als spannend und aufregend, haufig aber auch als schwierig wahrgenommen wird. Weitreichende Entscheidungen mussen allmahlich selber getroffen und die Folgen mehr oder weniger selber getragen werden. Dies trifft allerdings nicht auf alle Jugendlichen zu. Fur die meisten jungen Menschen mit einer geistigen Behinderung war und ist der Lebensweg noch immer recht genau vorgezeichnet. Sie machen ihren Schulabschluss und beginnen dann uberwiegend, in einer Werkstatt fur behinderte Menschen zu arbeiten. Der Auszug von zu Hause erfolgt auch heute meist nicht in eine selbst ausgesuchte Wohnung, sondern in eine Wohngruppe, in der gerade ein Zimmer frei ist. Sowohl Integration" in die Gesellschaft als auch Selbstbestimmung" in grundsatzlichen Entscheidungen ist fur diese Personengruppe somit noch keine Selbstverstandlichkeit. Beide Begriffe sind daher handlungsleitend fur die Sonderpadagogik

Jetzt entscheide ich selbst

Author: Alexandra Prochnow
Publisher: diplom.de
ISBN: 3836620197
Format: PDF, Mobi
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Inhaltsangabe:Einleitung: Betrachtet man die Geschichte der Heil- und Sonderpädagogik, lassen sich die Entwicklungen des vergangenen Jahrzehnts in der Bundesrepublik Deutschland als besonders bedeutend für Menschen mit Behinderungen bezeichnen. Es vollzieht sich ein Wandel in der Behindertenhilfe weg von der Versorgungsmentalität hin zu einer selbstbestimmten Lebensführung und der Stärkung der Selbstbestimmungsrechte von Menschen mit Behinderungen. Diese veränderte Sichtweise hat ihren Ursprung in der amerikanischen Independent-Living-Bewegung, einer Bürgerrechtsbewegung von Menschen mit Behinderungen, die in Deutschland unter dem Leitgedanken „Selbstbestimmt Leben“ bekannt ist, und kommt gegenwärtig insbesondere in emanzipatorischen und subjektorientierten Leitsätzen wie z. B. „Ich weiß doch selbst, was ich will!“, „Ich bin jetzt Chef!“ oder „Jetzt entscheide ich selbst!“ zum Ausdruck. Auf sozialrechtlicher Ebene wurde mit dem zum 01. 07. 2001 eingeführten Sozialgesetzbuch IX, „Rehabilitation und Teilhabe behinderter Menschen“, die Grundlage für diesen Paradigmenwechsel geschaffen. Der hier verankerte § 17 SGB IX „Ausführung von Leistungen, Persönliches Budget“ kommt den Forderungen nach mehr Freiheit und Selbstbestimmung in hohem Maße nach. Bei dem Persönlichen Budget handelt es sich um eine neue Art der Leistungsform für Menschen mit Behinderung, auf die seit dem 01. 01. 2008 ein Rechtsanspruch besteht. Während das herkömmliche und parallel bestehen bleibende Sachleistungsprinzip eine Mitbestimmung und Steuerung durch den Leistungsempfänger kaum ermöglicht, gestaltet sich die Beziehung zwischen Leistungsträger, Leistungserbringer und Leistungsberechtigtem im Persönlichen Budget völlig neu und anders. Hier steht der Leistungsempfänger im Zentrum, dadurch verändert sich seine Rolle vom passiven Leistungsempfänger zum aktiven Kunden. Die vorliegende Arbeit befasst sich mit dem Thema „Mehr Selbstbestimmung für Menschen mit kognitiver Beeinträchtigung durch das Persönliche Budget“. Dabei soll die vorherrschende und unter anderem vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales vertretene Auffassung, dass das Persönliche Budget mehr Selbstbestimmung und Selbstständigkeit ermöglicht, diskutiert werden. Dabei wird aufgrund der beruflichen Tätigkeit der Autorin der Schwerpunkt auf die Personengruppe der Menschen mit kognitiver Beeinträchtigung (so genannter geistiger Behinderung; vgl. Kapitel 2.2) im vollstationären Bereich gelegt. Im ersten Teil der [...]

Wohnen erwachsener Menschen mit geistiger Behinderung unter dem Aspekt des Normalisierungsprinzips und der Selbstbestimmung

Author: Friederike Jung
Publisher: GRIN Verlag
ISBN: 3640348354
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Diplomarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Padagogik - Heilpadagogik, Sonderpadagogik, Note: 1,4, Justus-Liebig-Universitat Giessen (Institut fur Heil - und Sonderpadagogik), Sprache: Deutsch, Abstract: In Kapitel 2 wird der Begriff der geistigen Behinderung umrissen. Ebenso werden Schwierigkeiten aufgezeigt, die sich im Zusammenhang mit seiner Definition ergeben. Es schliesst sich die Beschreibung von wissenschaftlichen Definitionsansatzen an, welche sich auf unterschiedliche Weise dem Phanomen geistige Behinderung nahern. Darauf bezugnehmend wird der Wandel, welcher sich in den Sichtweisen zu geistiger Behinderung vollzieht, dargestellt. Eine kritische Auseinandersetzung mit dem Begriff der geistigen Behinderung beschliesst dieses Kapitel. Kapitel 3 wird mit der Definition des Wortes Wohnen begonnen. Nachfolgend wird die psychologische Bedeutsamkeit des Wohnens erlautert. Aspekte der Wohnqualitat verdeutlichen dann den Zusammenhang von Wohnqualitat und Lebensqualitat. In Abgrenzung zum Wohnen im allgemeinen wird das Wohnen speziell in Verbindung mit geistiger Behinderung aufgezeigt. Ein historischer Abriss uber die Unterbringung und das Wohnen von Menschen mit geistiger Behinderung seit der Neuzeit leitet von der Zeit der Anstaltsgrundungen bis zu gegenwartigen Wohnformen fur Menschen mit geistiger Behinderung uber. Ein Ruckblick in die Geschichte der Umsetzung verschiedener Denkmodelle uber geistige Behinderung ab 1933 eroffnet Kapitel 4. Zentraler Gegenstand dieses Kapitels ist dann die Schilderung des Normalisierungsprinzips in seiner Entstehung und weiteren Ausformulierung. Das Paradigma der Selbstbestimmung ist Gegenstand von Kapitel 5. Kapitel 6 verbindet die Kapitel 3, 4 und 5. Ausgewahlte Wohnformen fur Menschen mit geistiger Behinderung werden unter dem Aspekt von Normalisierung und Selbstbestimmung betrachtet, wobei Wohnbedurfnisse zur Beurteilung hinzugezogen werden. Der Schwerpunkt dabei soll auf dem Normalisierungsprinzip als Grundvoraussetz"