The Domestication of Critical Theory

Author: Michael Thompson
Publisher:
ISBN: 9781783484300
Format: PDF, ePub, Docs
Download Now
A critique of contemporary critical theory that traces transformative shifts in the discipline during the twentieth century and argues for a reformulation of critical theory in order to ensure the legacy of its political project.

Soziophobie

Author: César Rendueles
Publisher: Suhrkamp Verlag
ISBN: 3518741063
Format: PDF, ePub, Docs
Download Now
Früher gab es einen Marktplatz und einen Markttag – mittlerweile haben die Läden immer länger geöffnet, und der Kapitalismus kolonialisiert die letzte Pore der Lebenswelt. In einer von wachsender Ungleichheit geprägten Gegenwart setzen viele Linke ihre letzte Hoffnung in die sozialen Medien, eine Haltung, die César Rendueles als naiven »Cyberfetischismus« kritisiert. Mit einem Gespür für große historische Bögen und einem an Slavoj Žižek erinnernden Talent, aus popkulturellen Referenzen theoretische Funken zu schlagen, legt er dar, dass politischer Wandel nur möglich sein wird, wenn wir die »Soziophobie«, die Angst vor der Kooperation mit den anderen, überwinden. »Wenn viele gleichzeitig dasselbe machen«, so Rendueles, »heißt das noch lange nicht, dass sie es gemeinsam tun.«

Axel Honneth and the Critical Theory of Recognition

Author: Volker Schmitz
Publisher: Springer
ISBN: 3319919806
Format: PDF, Docs
Download Now
The critical theory of the Frankfurt School has undergone numerous and at times fundamental changes over the last ninety years. Since the late 1960s, it has been characterized primarily by Jürgen Habermas’s “communicative turn” and a focus on normative foundations. Today, that “second generation” exists side-by-side with a “third generation” represented most prominently by Axel Honneth’s turn toward recognition, ethical life, and the normative reconstruction of social institutions. This volume brings together critical voices on the state and direction of Frankfurt School theory today by examining Honneth’s theory in light of both current challenges and the intellectual and political ambitions that have shaped the tradition from its beginning. United in their strong commitment to critical scholarship, the authors collected here approach Honneth’s work from different backgrounds, employ a wide variety of methodologies, and write in different genres, ranging from the sober scholarly analysis to programmatic and political appeals. The collective aim of these reflections is not to reject Honneth’s theory but to build upon his work and incorporate his themes of recognition and social freedom into a new project of critical theory that can prove adequate to the political and social crises of our time.

Zoopolis

Author: Sue Donaldson
Publisher: Suhrkamp Verlag
ISBN: 3518734326
Format: PDF, Kindle
Download Now
Massentierhaltung, Fleischskandale, Tierversuche – unser Umgang mit Tieren ist längst kein Nischenthema mehr, für das sich lediglich Aktivisten oder Ethiker interessieren, sondern steht im Fokus breiter öffentlicher Debatten. Allerdings konzentrieren sich die Diskussionen zumeist auf Fragen der Moral, darauf, welche moralischen Rechte und Interessen wir Tieren aufgrund ihrer Eigenschaften und Fähigkeiten – zum Beispiel Schmerzen zu empfinden – zuschreiben müssen und welche moralischen Pflichten sich daraus für uns ergeben. Sue Donaldson und Will Kymlicka gehen weit darüber hinaus und behaupten, dass Tiere auch politische Rechte haben. Im Rückgriff auf avancierte Theorien der Staatsbürgerschaft argumentieren sie dafür, ihnen neben unverletzlichen Grundrechten einen je gruppenspezifischen politischen Status zuzusprechen. Das heißt konkret: Bürgerrechte für domestizierte Tiere, Souveränität für Gemeinschaften von Wildtieren sowie ein »Stammgastrecht« für jene, die zwar nicht domestiziert sind, aber in unmittelbarer Nachbarschaft zu uns leben. »Zoopolis« macht auf so kluge wie eindringliche Weise ernst mit der Tatsache, dass wir mit den Tieren untrennbar verbunden sind. Elegant und keineswegs nur für Spezialisten geschrieben, entwirft es eine neue, folgenreiche Agenda für das künftige Zusammenleben mit diesen Geschöpfen, denen wir mehr schulden als unser Mitleid. Das Tier, so sagt dieses Buch, ist ein genuin politisches Wesen. Wir schulden ihm auch Gerechtigkeit.

Eine kurze Geschichte der Menschheit

Author: Yuval Noah Harari
Publisher: DVA
ISBN: 364110498X
Format: PDF
Download Now
Krone der Schöpfung? Vor 100 000 Jahren war der Homo sapiens noch ein unbedeutendes Tier, das unauffällig in einem abgelegenen Winkel des afrikanischen Kontinents lebte. Unsere Vorfahren teilten sich den Planeten mit mindestens fünf weiteren menschlichen Spezies, und die Rolle, die sie im Ökosystem spielten, war nicht größer als die von Gorillas, Libellen oder Quallen. Vor 70 000 Jahren dann vollzog sich ein mysteriöser und rascher Wandel mit dem Homo sapiens, und es war vor allem die Beschaffenheit seines Gehirns, die ihn zum Herren des Planeten und zum Schrecken des Ökosystems werden ließ. Bis heute hat sich diese Vorherrschaft stetig zugespitzt: Der Mensch hat die Fähigkeit zu schöpferischem und zu zerstörerischem Handeln wie kein anderes Lebewesen. Anschaulich, unterhaltsam und stellenweise hochkomisch zeichnet Yuval Harari die Geschichte des Menschen nach und zeigt alle großen, aber auch alle ambivalenten Momente unserer Menschwerdung.

Das egoistische Gen

Author: Richard Dawkins
Publisher: Springer-Verlag
ISBN: 3642553915
Format: PDF, Mobi
Download Now
p”Ein auch heute noch bedeutsamer Klassiker“ Daily Express Sind wir Marionetten unserer Gene? Nach Richard Dawkins ́ vor über 30 Jahren entworfener und heute noch immer provozierender These steuern und dirigieren unsere von Generation zu Generation weitergegebenen Gene uns, um sich selbst zu erhalten. Alle biologischen Organismen dienen somit vor allem dem Überleben und der Unsterblichkeit der Erbanlagen und sind letztlich nur die "Einweg-Behälter" der "egoistischen" Gene. Sind wir Menschen also unserem Gen-Schicksal hilflos ausgeliefert? Dawkins bestreitet dies und macht uns Hoffnung: Seiner Meinung nach sind wir nämlich die einzige Spezies mit der Chance, gegen ihr genetisches Schicksal anzukämpfen.

Hegel s Metaphysics and the Philosophy of Politics

Author: Michael J. Thompson
Publisher: Routledge
ISBN: 1351974246
Format: PDF, ePub, Docs
Download Now
The renaissance in Hegel scholarship over the past two decades has largely ignored or marginalized the metaphysical dimension of his thought, perhaps most vigorously when considering his social and political philosophy. Many scholars have consistently maintained that Hegel’s political philosophy must be reconstructed without the metaphysical structure that Hegel saw as his crowning philosophical achievement. This book brings together twelve original essays that explore the relation between Hegel’s metaphysics and his political, social, and practical philosophy. The essays seek to explore what normative insights and positions can be obtained from examining Hegel’s distinctive view of the metaphysical dimensions of political philosophy. His ideas about the good, the universal, freedom, rationality, objectivity, self-determination, and self-development can be seen in a new context and with renewed understanding once their relation to his metaphysical project is considered. Hegel’s Metaphysics and the Philosophy of Politics will be of great interest to scholars of Hegelian philosophy, German Idealism, nineteenth-century philosophy, political philosophy, and political theory.

Beschleunigung und Entfremdung

Author: Hartmut Rosa
Publisher: Suhrkamp Verlag
ISBN: 3518731599
Format: PDF
Download Now
Die rasante Beschleunigung des sozialen Lebens ist eines der hervorstechenden Merkmale der Gegenwart, wird in den Sozialwissenschaften aber häufig übersehen. Hartmut Rosa hat mit seinen maßgeblichen Untersuchungen diesbezüglich Grundlagenarbeit geleistet. In seinem neuen Essay legt er dar, wie eine kritische Gesellschaftstheorie verfasst sein muss, die den Zusammenhang von Beschleunigung und Entfremdung ernst nimmt. Im Mittelpunkt steht die Frage nach dem guten Leben – und warum es uns heute vielfach nicht gelingt, ein solches zu führen. Immerhin sind durch die Liberalisierung moralischer Normen und sozialer Konventionen die in den westlichen Gesellschaften vorhandenen Freiräume des Einzelnen größer denn je, sich ein eigenes Konzept des guten Lebens zu wählen und zu verwirklichen. Dieser Liberalisierung steht jedoch die scheinbar unaufhaltsame Beschleunigung des sozialen Lebens im Kapitalismus gegenüber. Dieses Regime der Deadlines lässt Lebensentwürfe scheitern und führt zu einem sich immer stärker ausbreitenden Gefühl der Entfremdung. Behutsam und anhand von konkreten Beispielen sucht Rosa nach Formen nichtentfremdeten Lebens. Sein pointierter Essay ist nicht nur eine konzise Einführung in die Theorie der Beschleunigung, sondern eröffnet auch erste Perspektiven, wie wir dem rasenden Stillstand entkommen können.