The Scientific Life

Author: Steven Shapin
Publisher: University of Chicago Press
ISBN: 0226750175
Format: PDF, ePub, Docs
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Who are scientists? What kind of people are they? What capacities and virtues are thought to stand behind their considerable authority? They are experts—indeed, highly respected experts—authorized to describe and interpret the natural world and widely trusted to help transform knowledge into power and profit. But are they morally different from other people? The Scientific Life is historian Steven Shapin’s story about who scientists are, who we think they are, and why our sensibilities about such things matter. Conventional wisdom has long held that scientists are neither better nor worse than anyone else, that personal virtue does not necessarily accompany technical expertise, and that scientific practice is profoundly impersonal. Shapin, however, here shows how the uncertainties attending scientific research make the virtues of individual researchers intrinsic to scientific work. From the early twentieth-century origins of corporate research laboratories to the high-flying scientific entrepreneurship of the present, Shapin argues that the radical uncertainties of much contemporary science have made personal virtues more central to its practice than ever before, and he also reveals how radically novel aspects of late modern science have unexpectedly deep historical roots. His elegantly conceived history of the scientific career and character ultimately encourages us to reconsider the very nature of the technical and moral worlds in which we now live. Building on the insights of Shapin’s last three influential books, featuring an utterly fascinating cast of characters, and brimming with bold and original claims, The Scientific Life is essential reading for anyone wanting to reflect on late modern American culture and how it has been shaped.

Global Heritage Assemblages

Author: Christoph Rausch
Publisher: Taylor & Francis
ISBN: 1315414961
Format: PDF, ePub, Mobi
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UNESCO aims to tackle Africa’s under-representation on its World Heritage List by inscribing instances of nineteenth- and twentieth-century modern architecture and urban planning there. But, what is one to make of the utopias of progress and development for which these buildings and sites stand? After all, concern for ‘modern heritage’ invariably—and paradoxically it seems—has to reckon with those utopias as problematic futures of the past, a circumstance complicating intentions to preserve a recent ‘culture’ of modernization on the African continent. This book, a new title in Routledge’s Studies in Culture and Development series, introduces the concept of ‘global heritage assemblages’ to analyse that problem. Based on extensive anthropological fieldwork, it describes how various governmental, intergovernmental, and non-governmental actors engage with colonial and post-colonial built heritage found in Eritrea, Tanzania, Niger, and the Republic of the Congo. Rausch argues that the global heritage assemblages emerging from those examples produce problematizations of the modern’, which ultimately indicate a contemporary need to rescue modernity from its dominant conception as an all-encompassing, epochal, and spatial culture.

Ethos und Pathos der Geisteswissenschaften

Author: Ralf Klausnitzer
Publisher: Walter de Gruyter GmbH & Co KG
ISBN: 3110375001
Format: PDF, ePub, Docs
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This book examines the ways that texts from the humanities have fostered particular approaches to knowledge by constructing different versions of a ‘scientific ethos’. The studies contained in this volume reveal how and why different forms of scientific ethos have developed since the mid-18th century. The studies also illuminate associated styles of rhetorical argumentation.

Wissen und Wirtschaft

Author: Marian Füssel
Publisher: Vandenhoeck & Ruprecht
ISBN: 3647301221
Format: PDF, Kindle
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Die im Band versammelten Aufsätze stellen Fallstudien zur Historisierung von Expertenwissen dar. Anhand der Interaktion von Experten auf Wissensmärkten sowie der Etablierung und Inszenierung von ökonomischen Experten untersuchen die Autorinnen und Autoren die Verbindung von Semantiken, Institutionen und Praktiken, um die spezifischen spätmittelalterlichen und frühneuzeitlichen Formen von Ökonomie in Figurationen von Caritas und Wucher, Moral und Markt, Wissen und Wirtschaft herauszuarbeiten. Ihr Anliegen ist es, Heuristiken einer vielfach eingeforderten kulturwissenschaftlichen Wirtschaftsgeschichte auszuloten, um Begriffe wie Wirtschaft und Markt zu historisieren und eine bessere Modellierung vormoderner Ökonomien zu erreichen. Durch die Perspektive der longue durée ermöglicht der Band Einblicke in die Genese wirtschaftswissenschaftlicher Semantiken und ökonomischer Praktiken einer Umbruchszeit, in der wesentliche Weichen gestellt wurden für die Ausdifferenzierung von Wirtschaft als eigenständigem System, die für die moderne kapitalistische Wirtschaft als charakteristisch betrachtet wird.

Der Wasserbau Staat

Author: Ewald Blocher
Publisher: Verlag Ferdinand Schöningh
ISBN: 3657784462
Format: PDF, Docs
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Die Bedeutung des Nils und seiner technischen Umgestaltung in einen Bewässerungskanal wird für die Entstehung eines modernen Staates Ägypten bis heute unterschätzt. Das Streben nach Kontrolle über die Ressource Wasser machte Ägypter und Briten zu Rivalen um die Zukunft des Landes. Die Geschichte Ägyptens im 20. Jahrhundert und seine koloniale Befreiung werden meist als Kampf politischer und sozialer Kräfte erzählt. Dem Nil und seiner wasserbaulichen Nutzung – dem Bau von Bewässerungsanlagen und Staudämmen in dem Wüstenstaat – wird aus historischer Perspektive hierbei kaum Beachtung geschenkt. Der Band schließt diese Lücke. Er erzählt wie Wasserbauingenieure einen "neuen" Nil konstruierten, um Ägypten zu einem fortschrittlichen Staat zu machen. Das Ziel, einen modernen Wasserbau-Staat ohne Ressourcenknappheit zu errichten, machte Ägypter und die Kolonialmacht Großbritannien zu Rivalen in ihren Plänen für die Zukunft Ägyptens. Der Nil wurde zur Arena dieser Auseinandersetzung mit Folgen bis in die Gegenwart.

Writing about Lives in Science

Author: Paola Govoni
Publisher: V&R unipress GmbH
ISBN: 384710263X
Format: PDF, ePub, Mobi
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Following discussions on scientific biography carried out over the past few decades, this book proposes a kaleidoscopic survey of the uses of biography as a tool to understand science and its context. The authors belong to a variety of academic and professional fields, including the history of science, anthropology, literary studies, and science journalism. The period covered spans from 1732, when Laura Bassi was the first woman to get a tenured professorship of physics, to 2009, when Elizabeth H. Blackburn and Carol W. Greider were the first women's team to have won a Nobel Prize in science.

Darwin Meets Einstein

Author: Frans W. Saris
Publisher: Amsterdam University Press
ISBN: 9089640584
Format: PDF, ePub
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A witty, hard-hitting exploration of the ultimate aims of science in a dramatic form.

Arbeitsmarktentwicklung im demographischen Diskurs der 1990er Jahre

Author: Florian Butter
Publisher: GRIN Verlag
ISBN: 3656540454
Format: PDF, ePub, Docs
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Bachelorarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Geschichte Europa - Deutschland - Neuere Geschichte, Note: 2,7, Universität Erfurt (Philosophische Fakultät), Veranstaltung: Demographie im 19. und 20. Jh,, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Prognosen für die Entwicklung des deutschen Arbeitsmarktes sprechen eine deutliche Sprache. Durch den demographischen Wandel wird die deutsche Bevölkerung deutlich altern und das Erwerbspersonenpotenzial sinken. Es werden Probleme in Form von Arbeitskräfte- beziehungsweise Fachkräftemangel entstehen. Aber seit wann gibt es diese Erkenntnisse? Bereits seit den 1970er Jahren werden Demographie und die Auswirkungen der Bevölkerungsentwicklung in der Wissenschaft untersucht. Schon zur Zeit der ‚Wende‘ gibt es Berechnungen speziell über die Entwicklung des Arbeitsmarktes und dazu erarbeitete Lösungsansätze. Jedoch scheint diesem Thema erst seit dem 21. Jahrhundert von Seiten der Politik aktiv, durch Maßnahmen und Initiativen, begegnet worden zu sein. Deshalb setzt sich diese Arbeit zum Ziel, die Gründe dafür zu destillieren. Dabei soll das Augenmerk unter anderem auf die Wertung und die Meinung von im Bundestag vertretenen Parteien gelegt werden. Am Ende der Arbeit sollen dann mögliche Gründe für die Verzögerung von Problemerkennung und Problembehandlung ersichtlich werden. Vielleicht gelingt es auch, einige Ansätze zu geben, wie sich dieses Problem der langen Wartezeiten beheben lässt. Um einen Einblick in die Problematik zu erhalten, ist es wichtig, die Prognosen über die Entwicklung des Arbeitskräftepotenzials vorzustellen. Hierzu sollen die Ergebnisse von Untersuchungen der Zeit um 1990 und 2000 genutzt werden, sowie eine aktuelle Schätzung. Die erste Vorausberechnung stammt von Bernd Hof aus dem Jahr 1990. Er prognostiziert bei verschiedenen Wanderungsannahmen einen Rückgang des Arbeitskräfteangebots von 1990 bis 2010 um ca. 2,16 Millionen Erwerbstätige. Im Schlussbericht der Enquête-Kommission ‚Demographischer Wandel‘ von 2002 ist ebenfalls ein Rückgang zu verzeichnen. Dieser fällt jedoch weitaus schwerwiegender aus: 2050 sollen im Gegensatz zu 1998 9 bis 13 Millionen weniger Arbeitskräfte zur Verfügung, die auch noch eine nach oben verschobene Altersstruktur aufweisen. Eine aktuelle Berechnung des IAB von 2011 zeigt sogar eine Tendenz in noch höherem Ausmaß. Das Institut hat die Entwicklung des Erwerbspersonenpotenzials nach drei Szenarien untersucht. Dieses Ergebnis zeigt einen Arbeitskräfteschwund zwischen 12 und 18 Millionen vom Jahr 2008 bis 2050. Das zeigt, dass die Problematik nicht neu ist, wie oben schon angedeutet, sondern dass sie schon zu Beginn der 1990er Jahre erkannt wurde.

The Ethical Economy

Author: Adam Arvidsson
Publisher: Columbia University Press
ISBN: 0231526431
Format: PDF, ePub
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A more ethical economic system is now possible, one that rectifies the crisis spots of our current downturn while balancing the injustices of extreme poverty and wealth. Adam Arvidsson and Nicolai Peitersen, a scholar and an entrepreneur, outline the shape such an economy might take, identifying its origins in innovations already existent in our production, valuation, and distribution systems. Much like nineteenth-century entrepreneurs, philosophers, bankers, artisans, and social organizers who planned a course for modern capitalism that was more economically efficient and ethically desirable, we now have a chance to construct new instruments, institutions, and infrastructure to reverse the trajectory of a quickly deteriorating economic environment. Considering a multitude of emerging phenomena, Arvidsson and Peitersen show wealth creation can be the result of a new kind of social production, and the motivation of continuous capital accumulation can exist in tandem with a new desire to maximize our social impact. Arvidsson and Peitersen argue that financial markets could become a central arena in which diverse ethical concerns are integrated into tangible economic valuations. They suggest that such a common standard has already emerged and that this process is linked to the spread of social media, making it possible to capture the sentiment of value to most people. They ultimately recommend how to build upon these developments to initiate a radical democratization of economic systems and the value decisions they generate.

Plucked

Author: Rebecca M. Herzig
Publisher: NYU Press
ISBN: 1479840254
Format: PDF, Mobi
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From the clamshell razors and homemade lye depilatories used in colonial America to the diode lasers and prescription pharmaceuticals available today, Americans have used a staggering array of tools to remove hair deemed unsightly, unnatural, or excessive. This is true especially for women and girls; conservative estimates indicate that 99% of American women have tried hair removal, and at least 85% regularly remove hair from their faces, armpits, legs, and bikini lines. How and when does hair become a problem—what makes some growth “excessive”? Who or what separates the necessary from the superfluous? In Plucked, historian Rebecca Herzig addresses these questions about hair removal. She shows how, over time, dominant American beliefs about visible hair changed: where once elective hair removal was considered a “mutilation” practiced primarily by “savage” men, by the turn of the twentieth century, hair-free faces and limbs were expected for women. Visible hair growth—particularly on young, white women—came to be perceived as a sign of political extremism, sexual deviance, or mental illness. By the turn of the twenty-first century, more and more Americans were waxing, threading, shaving, or lasering themselves smooth. Herzig’s extraordinary account also reveals some of the collateral damages of the intensifying pursuit of hair-free skin. Moving beyond the experiences of particular patients or clients, Herzig describes the surprising histories of race, science, industry, and medicine behind today's hair-removing tools. Plucked is an unsettling, gripping, and original tale of the lengths to which Americans will go to remove hair.